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KIRCHDORF AN DER KREMS. Wandern und Bergsteigen liegen nach wie vor klar im Trend. Dieter Goppold, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Kirchdorf, warnt vor Alpinunfällen oder Zeckenbissen, die die Wanderlust schnell trüben können.

Alleine in Oberösterreich kam es 2019 zu 604 Alpinunfällen. (Symbolfoto: Weihbold)
Alleine in Oberösterreich kam es 2019 zu 604 Alpinunfällen. (Symbolfoto: Weihbold)

Wandernd die Natur genießen, den Duft der Wälder einatmen und mitten in der spätsommerlichen Landschaft den Alltag hinter sich lassen. Was kann schöner sein? Doch da sei Vorsicht geboten: Laut „Österreichischem Kuratorium für Alpine Sicherheit“ kam es alleine in Oberösterreich im Vorjahr zu 604 Alpinunfällen, der Großteil passierte beim Wandern und Bergsteigen. Übermüdung spielt oft eine große Rolle und kann in vielen Fällen zu einem Kollaps führen. „Hervorgerufen wird dieser Zustand durch einen plötzlichen Blutdruckabfall und Sauerstoffmangel im Gehirn“ erklärt Bezirksstellenleiter Dieter Goppold.Bei einem Kollaps sei die betroffene Person sofort anzusprechen. „Wenn diese reagiert, Beine hochlagern. So kommt der Kreislauf in Schwung“, berichtet der Bezirksstellenleiter. Wenn nach kurzer Zeit keine Besserung eintritt, sollte ein Notruf (144) abgesetzt werden.

Zecke samt Kopf entfernen

Wer in der Natur unterwegs ist, bleibt nicht alleine. Experten sind sich einig, dass 2020 ein Zeckenjahr ist. Die kleinen Krabbler können die Erreger der Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Borreliose (bakterielle Erkrankung) übertragen. „Am besten ist es, die Zecke vorsichtig mit einer Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenzange zu entfernen und dabei darauf zu achten, dass das Tier samt Beißwerkzeugen entfernt wird“, sagt Goppold.


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