Von Jagdtrophäen und Bergpanorama: Die Bärenriedlauhütte ist wieder zur kostenlosen Besichtigung geöffnet
ST. PANKRAZ/ROSSLEITHEN. Die 300 Jahre alte ehemalige Jagdhütte Bärenriedlau ist eines der kulturhistorisch wertvollsten Denkmäler der Pyhrn-Priel-Region. Von 1. bis 25. Juli, immer donnerstags bis sonntags, bietet David Sulzbacher kostenlose Führungen durch die Hütte an.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet, bot die Jagdhütte Bärenriedlau Unterkunft für Viehhirten und Jäger, später auch für Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. In den Jahren 2011 bis 2014 wurde die Hütte vom Nationalparkbetrieb der Bundesforste, dem Nationalpark Kalkalpen und dem Land Oberösterreich renoviert. Die Tage der offenen Tür vom 1. bis 25. Juli, jeweils Donnerstag bis Sonntag, bieten Einheimischen und Gästen die Gelegenheit, ohne Anmeldung die Hütte zwischen 10 und 16 Uhr kostenlos zu besichtigen. Dort erfährt man, wie sich die Gegend um die Bärenriedlau vom einst adeligen Jagdgebiet zur Wildruhezone im Nationalpark Kalkalpen entwickelt hat.
Aufstieg zur Hütte
Die Hütte ist über die Alpenvereins-Wege Nr. 461 von St. Pankraz oder Nr. 462/461 von Roßleithen aus erreichbar. Es sind mit rund 800 Höhenmeter im Anstieg und einer reinen Gehzeit von etwa sechs Stunden zu rechnen. Die Hütte ist überdies nicht bewirtschaftet – Jause und ausreichend Getränke sind selbst mitzunehmen. Für die Hüttenbesichtigung ist eine FFP2-Maske erforderlich.


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