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STEYRLING/OÖ. Erst Hitze, dann Abkühlung samt heftiger Gewitter. Wenn Menschen sensibel auf das Wetter reagieren, leiden sie womöglich unter Wetterfühligkeit, informiert OÖ-Ärztekammer-Vorsorgereferentin Angelika Reitböck aus Steyrling.

  1 / 2   Die Palette der Symptome von Wetterfühligkeit ist sehr breit: sie reicht von Müdigkeit über Schlafstörungen, Kreislaufproblemen, erhöhter Reizbarkeit bis hin zu Migräne oder Rheuma. (Foto: AstroStar/Shutterstock.com)

Hitze, Abkühlung und Gewitter wechseln sich oft binnen weniger Tage oder sogar Stunden ab. Bald steht wieder die nächste Hitzewelle vor der Tür. Manche Menschen reagieren darauf äußerst empfindlich. Denn der Körper passt sich den Temperaturschwankungen und Luftdruckänderungen an. Meist passiert dies unbewusst, oftmals aber schlagen diese sprichwörtlich auf den Magen. Die Palette der Symptome ist sehr breit, sie reicht von Müdigkeit über Schlafstörungen, Kreislaufproblemen, erhöhter Reizbarkeit bis hin zu Migräne oder Rheuma. Der Körper ist mit den sich schnell und stark ändernden Rahmenbedingungen überfordert, es kommt zu den unterschiedlichsten Reaktionen. Auffallend auch: Hochdruckwetter wirkt sich oft positiv auf den Körper aus, Tiefdruckgebiete hingegen negativ. OÖ-Ärztekammer-Vorsorgereferentin Angelika Reitböck aus Steyrling erklärt dazu: „Wir wissen, dass Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit mit dem Alter ansteigen. Gefördert auch durch ein Übermaß an Aufenthalten in den eigenen vier Wänden. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Klassische Beispiele wie Migräneanfall, Schmerzen von Knochen und Gelenken oder schmerzende Narben können sich bereits einen oder mehrere Tage vor einem gröberen Wetterumschwung bemerkbar machen.“ Die Ärztin empfiehlt Bewegung an der frischen Luft, Kneipen und kaltes Duschen. Zudem tragen laut Angelika Reitböck bereits einfache Yoga-Übungen zu einem besseren Körpergefühl bei.


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