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KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Angelika Reitböck, Ärztin für Allgemeinmedizin in Steyrling, appelliert dazu, die Grippe-Impfung durch das Thema Corona nicht zu vernachlässigen.

Grippe-Symptome reichen von Fieber bis Schüttelfrost. (Foto: Wodicka (Symbolbild))
Grippe-Symptome reichen von Fieber bis Schüttelfrost. (Foto: Wodicka (Symbolbild))

„Aktuell gibt es eine neue Grippewelle in Kroatien mit dem Virus H3N2. Letztes Jahr wurden wir von der Influenza durch konsequentes Abstand halten, Tragen von Masken und Hände-Desinfektion weitgehend verschont. Dies könnte jetzt leicht zu einer falschen Einschätzung der Situation und vermehrter Sorglosigkeit führen“, betont Reitböck. Gewisse Tendenzen in diese Richtung seien laut der Allgemeinmedizinerin auch bereits bemerkbar. „Es wird von Seiten des Österreichischen Hausärzteverbands deshalb eindringlich appelliert, das Angebot der Grippe-Impfung im Spätherbst möglichst zahlreich anzunehmen“, sagt Reitböck. Dies gelte besonders für Patienten mit chronischen Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen oder auch Krebserkrankungen. „So vermindern wir die Gefahren oder Bedrohungen, denen wir gerade jetzt durch zwei verschiedene Viren ausgesetzt sind“, so die Allgemeinmedizinerin aus Steyrling.


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