Bärenriedlau Hütte: Tage der offenen Tür im Oktober
ROSSLEITHEN. Die Bundesforste und der Nationalpark Kalkalpen bieten im Rahmen des Bildungsprogrammes im Oktober drei Möglichkeiten die Bärenriedlau Hütte zu besichtigen.

Die 300 Jahre alte ehemalige Jagdhütte Bärenriedlau ist eines der kulturhistorisch wertvollsten Denkmäler der Pyhrn-Priel-Region. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet, bot sie Unterkunft für Viehhirten und Jäger, später auch für Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. In den Jahren 2011 bis 2014 wurde die Hütte vom Nationalparkbetrieb der Bundesforste, dem Nationalpark Kalkalpen und dem Land OÖ renoviert.
Vom herrschaftlichen Jagdgebiet zur Wildruhezone
Die Tage der offenen Tür am Dienstag, 11., Dienstag, 18. und Mittwoch, 26. Oktober (Staatsfeiertag) bieten Einheimischen und Gästen die Gelegenheit außerhalb des Führungsprogrammes und ohne Anmeldung zwischen 10 und 15 Uhr kostenlos die Hütte zu besichtigen. Sie erfahren weiters, wie sich die Gegend um die Bärenriedlau vom einst adeligen Jagdgebiet zur Wildruhezone im Nationalpark Kalkalpen entwickelt hat.
Wanderung zur Hütte
Die Hütte ist über die Alpenvereins-Wege Nr. 461 von St. Pankraz oder Nr. 462/461 von Roßleithen aus erreichbar. Eine zusätzliche Möglichkeit ist von der Nationalpark Eingangsbeschilderung am Parkplatz Teufelskirche zu starten und entlang der Langer Graben Straße 6 km bis zum Auftreffen auf den markierten Wanderweg 461 zu wandern. Sehr gute Kondition für die 800 hm Anstieg, ca. Gehzeit 2,5 bis 3 h, ist erforderlich.
Die Hütte ist nicht bewirtschaftet – Jause und ausreichend Getränke sind selbst mitzunehmen. Die Hütte ist bei Dauerstarkregen bzw. Schneelage geschlossen.


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