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BEZIRK KIRCHDORF. Die Bewegung der Kamillianischen Familien Österreichs sammelt Lebensmittel für Menschen in der Transkarpatenregion. Im Bezirk Kirchdorf gibt es eine Gruppe in Pettenbach und eine in Kirchdorf.

Menschen in der Ukraine brauchen Hilfe (Foto: Kamillianischen Familie)
Menschen in der Ukraine brauchen Hilfe (Foto: Kamillianischen Familie)

Die Menschheit leidet unter den Folgen des Ukrainekrieges. Am stärksten aber sind die Menschen in der Ukraine betroffen. Schon vor dem Krieg war das Leben dort ein Überlebenskampf. Wer kann, flüchtet ins Ausland. Viele sind von Herzen bereit, sich dieser Flüchtlinge anzunehmen. Aber was passiert mit den Leuten, die nicht weglaufen können, weil sie zu alt oder zu krank sind? Auch diese Menschen brauchen Hilfe.

Lebensmittel für Bedürftige

Die Bewegung der Kamillianischen Familien Österreichs schenkt Menschen in der Transkarpatenregion mit Lebensmittelpaketen ein bisschen Hoffnung. Diese Organisation ist der Laienzweig des Kamillianerordens, des Ordens der Krankendiener. Ihre Aufgabe ist die Sorge um kranke, alte und notleidende Menschen. Im Bezirk Kirchdorf gibt es eine Gruppe in Pettenbach und eine in Kirchdorf. Präsidentin der österreichweiten Bewegung ist Angela Mair aus Pettenbach.

„Es gibt kranke und behinderte Menschen, die allein und verlassen sind, weil der Mann, der die einzige Unterstützung in der Familie und im Alltag war, durch den Militärdienst weggenommen wurde. Die Leute verloren alles. Aber die Hoffnung bleibt und das Gebet unterstützt sie“, erzählt P. Alfréd György, der Generaldelegat der Kamillianer in Österreich. Er bringt zusammen mit Hilfe der Caritas und der Kamillianischen Familie, die es auch in der Ukraine gibt, die Lebensmittel zu den Bedürftigen. Neben der materiellen Hilfe schöpfen die Menschen auch Kraft aus der kamillianischen Gebetsinitiative „Eine Brücke vom Krieg zum Frieden“.

Essen auf Rädern in den Transkarpaten

Um etwa 100 alte und kranke Menschen längerfristig mit Nahrung zu versorgen, ist das Projekt „Essen auf Rädern in den Transkarpaten“ in Vorbereitung. Unterstützt soll es durch Spenden aus Österreich werden. Die nächste Lebensmittelverteilung ist im Dezember geplant. Dazu braucht es Menschen, die Mehl, Zucker, Nudeln, Reis, Öl und andere haltbare Grundnahrungsmittel bereitstellen. Auch das Friedenslicht wird mitgenommen.

Abgabestellen für Lebensmittel (bis 1. Dezember):

  • Pfarrcaritas Kirchdorf, Mo 14.30 bis 17 Uhr, Do 8.30 bis 11 Uhr
  • Karl Bloderer, Grillparz 41, Oberschlierbach, nur nach tel. Vereinbarung unter 0664 5039042
  • Angela Mair, Gumberg 2, Pettenbach, tagsüber, Tel.: 0699 11741375

Geldspenden: Kamillianische Familie Österreich, Raiffeisenbank Reg. Kirchdorf, IBAN AT15 3438 0000 0384 2499, Zweck: Ukraine


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