Bezirksstellenversammlung und Danke-Fest des Roten Kreuzes
KIRCHDORF. Bei der Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes Kirchdorf/Krems wurde über das Jahr 2022 Bilanz gezogen. Beim anschließenden Danke-Fest stand das gesellige Miteinander im Vordergrund.

Bei der diesjährigen Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuz Kirchdorfs konnte trotz schwieriger Umstände positive Bilanz über das Jahr 2022 gezogen werden. Mit über 107.000 geleisteten Stunden und über 24.000 durchgeführten Transporten nimmt die steigende Entwicklung im Rettungs- und Krankentransport stetig zu.
Viele Transporte wären nicht nötig
Die Transportzahlen im Rettungsdienst sind seit Jahren steigend. Eine Entwicklung, die auch Sorge bereitet, erklärt Bezirksstellenleiter Dieter Goppold. 20 Prozent der Transporte sind nicht zwingend für die Rettung. Oftmals besteht der Irrglaube, dass man bei einem Transport mit der Rettung schneller behandelt wird oder es wird die Rettung gerufen, weil man sich im Krankenhaus nicht zurecht findet oder sonst einen Parkplatz suchen muss, beschreibt Bezirksrettungskommandant Alexander Kaineder. Diese Transporte besetzen nicht nur die Rettungsmittel sondern bringen auch die Transportkapazitäten ans Limit.
Auch in den vielen anderen Bereichen des Roten Kreuzes konnten dank der vielen freiwilligen Mitarbeiter die Hürden des letzten Jahres gemeistert werden um für Menschen, die Hilfe benötigen, da zu sein: etwa im Besuchsdienst, beim Betreubaren Wohnen, Betreuten Reisen, Rufhilfe oder in den Rotkreuz-Märkten, deren gestiegene Nachfrage mit einer Eröffnung eines neuen Marktes in Windischgarsten erfüllt wurde.
Nur durch die Freiwilligkeit zeigt sich die Kraft
Beim anschließenden Danke-Fest im Schloss Neupernstein stand das gesellige Miteinander und die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Vordergrund. „Geselligkeit und Kameradschaft wird im Roten Kreuz groß geschrieben. Nur durch die Freiwilligkeit zeigt sich die Kraft, mit der es möglich ist, all den Herausforderungen entgegen zu treten“, freut sich der Bezirksstellenleiter und hofft auf weiteren notwendigen Zuwachs von freiwilligen Mitarbeitern, denn eines ist klar: Wir haben für jeden die passende Jacke!


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