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Dietlstraße in Kirchdorf wird ab Mitte Juni zur Begegnungszone

Maya Lauren Matschek, 13.05.2026 17:23

KIRCHDORF. Die Dietlstraße wird ab Mitte Juni zur Begegnungszone. Zwischen Hauptplatz und der Liegenschaft Dietlstraße 8 gilt künftig Tempo 20. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit im innerstädtischen Bereich zu erhöhen, kritische Verkehrssituationen zu entschärfen und die aktive Mobilität zu stärken.

Verkehrsstadtrat Norbert Ploberger, Thomas Scharl, Obmann-Stellvertreter im Verkehrsausschuss, und Bürgermeister Markus Ringhofer (v. l.) (Foto: Stadtamt)

In einer Begegnungszone dürfen alle Verkehrsteilnehmer – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Scooter oder Auto – die gesamte Verkehrsfläche gleichrangig nutzen. Grundlage dafür sei gegenseitige Rücksichtnahme, betonen die Verantwortlichen der Stadtgemeinde.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Engstelle bei der Post. Verkehrsstadtrat Norbert Ploberger erklärt dazu: „Besonders die Engstelle bei der Post hat in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen geführt – diese erfährt durch die optische Zonierung eine erhöhte Aufmerksamkeit und wird damit entschärft.“

Gemeinderat Thomas Scharl, Obmann-Stellvertreter im Verkehrsausschuss, bezeichnet die Begegnungszone als „moderne, zukunftsweisende und vielfach bewährte Verkehrsregelung für den innerstädtischen Bereich“. Alle Verkehrsteilnehmer könnten die Verkehrsfläche gleichwertig nutzen.

Rücksichtnahme und Respekt gefordert

Durch die Geschwindigkeitsreduktion auf maximal 20 km/h sowie die erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenraum erwartet sich die Stadt mehr Sicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität. Ploberger appelliert insbesondere an Autofahrer: „Ich ersuche um besondere Vorsicht, Rücksichtnahme und Verantwortung der Autofahrer, denn nun können ihnen Schüler und Scooterfahrer auch auf der Fahrbahn begegnen.“

Auch Bürgermeister Markus Ringhofer (SPÖ) sieht in der Begegnungszone eine Chance für die aktive Mobilität. „In einer Begegnungszone treffen die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt aufeinander. Mit wechselseitigem Respekt trägt diese Gleichstellung zur Attraktivität der aktiven Mobilität bei“, so Ringhofer.

Besonders für Schüler soll die neue Verkehrsregelung Vorteile bringen. Scharl betont: „In der Dietlstraße wird damit der tägliche Schulweg unserer Kinder sicherer und es wird einladender, diesen zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen.“

Abschließend verweist Ringhofer auf das übergeordnete Ziel des Projekts: „Es ist unser Ziel, mit der Maßnahme eine Verbesserung der individuellen Mobilität zu erreichen und zu einem gelingenden Miteinander beizutragen.“

Die „Begegnungszone Dietlstraße“ wird von der Europäischen Union kofinanziert. Das Projekt erfolgt im Rahmen des Programms IBW/EFRE & JTF 2021–2027. Infos: www.efre.gv.at


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