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MOLLN. Bei der Earth Night, die jedes Jahr am Freitag, 11. September, stattfindet, soll es möglichst dunkel bleiben: Das Naturnachtgebiet Eisenwurzen macht bei der Aktion gegen Lichtverschmutzung mit. Ab 12. September starten im Nationalpark Kalkalpen außerdem geführte Touren zur Hirschbrunft.

Sternenhimmel über dem Hohen Nock im Nationalpark Kalkalpen (Foto: Thomas Lamplmair)
Sternenhimmel über dem Hohen Nock im Nationalpark Kalkalpen (Foto: Thomas Lamplmair)

Künstliches Licht verändert die Nacht und wirkt auf Menschen, Tiere und Pflanzen. Natürliche Dunkelheit ist ein wichtiger Teil intakter Lebensräume. Helle Nächte erschweren zudem vielerorts den Blick auf die Sterne.

Das Naturnachtgebiet Eisenwurzen will diese Dunkelheit erhalten. Es umfasst rund 2.400 Quadratkilometer in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark. 20 Gemeinden und sechs Schutzgebiete arbeiten dort für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlichem Licht zusammen.

Seit März 2026 ist das Gebiet von DarkSky International als eines der größten Schutzgebiete für dunklen Nachthimmel in Europa zertifiziert.

Hirschrufe in den Bergwäldern

Im Nationalpark Kalkalpen beginnt ab Samstag, 12. September, die Hirschbrunft. Bei geführten Ranger-Touren in Molln, Reichraming und Roßleithen können Besucher die Rufe der Hirsche in der Abenddämmerung erleben. Die Touren finden jeweils dienstags und samstags statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Erwachsene zahlen 19 Euro, Kinder 12 Euro.

Rund um die Earth Night gibt es außerdem Nachtwanderungen und Sternenbeobachtungen in weiteren Teilen des Naturnachtgebiets Eisenwurzen.


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