Zivilschutztag bringt Vorsorge in den Bezirk Kirchdorf
BEZIRK KIRCHDORF/KREMS. Wenn am Samstag, 3. Oktober, österreichweit die Sirenen zur Probe ertönen, empfiehlt der OÖ Zivilschutz einen Sicherheitscheck zu Hause. Unter dem Motto „Familienmission Zivilschutztag“ sollen Eltern und Kinder gemeinsam besprechen, was im Notfall zu tun ist.

Ein guter Anfang ist der Blick auf die Vorräte: Sind genügend Lebensmittel und Getränke vorhanden, und wie lange sind sie haltbar? Auch Rauchmelder, Kohlenmonoxid-Warner, Notfallradio und Notbeleuchtung sollten getestet werden. Bei Feuerlöscher und Hausapotheke gilt es, Prüftermine beziehungsweise Ablaufdaten zu kontrollieren. Ist ein Evakuierungsrucksack vorhanden, sollten dessen Inhalt und die Dokumentenmappe überprüft werden.
Notfallplan gemeinsam durchgehen
Ebenso wichtig ist ein Plan für die Familie: Wie erreicht man einander, und wo trifft man sich, wenn man die Wohnung verlassen muss? Kinder können dabei mithelfen, Notrufnummern lernen oder auf einem gezeichneten Wohnungsplan Fluchtwege markieren.
„Zivilschutz beginnt nicht erst dann, wenn eine Krise eingetreten ist. Er beginnt bei jedem Einzelnen zu Hause“, sagt Elisabeth Leitner, Bezirksleiterin für Zivilschutz im Bezirk Kirchdorf.
Sirenen erkennen, richtig reagieren
Beim Probealarm sind nach einer kurzen Sirenenprobe die Signale für Warnung, Alarm und Entwarnung zu hören. Ein dreiminütiger Dauerton bedeutet Warnung, ein einminütiger auf- und abschwellender Ton Alarm. Ein einminütiger Dauerton signalisiert Entwarnung.
Im Ernstfall gilt: Radio einschalten und die behördlichen Informationen beachten. Der Probealarm soll auch von AT-Alert-Meldungen auf empfangsbereiten Handys begleitet werden.
Eine kostenlose Broschüre mit Checklisten und einem Familien-Notfallplan ist beim OÖ Zivilschutz unter 0732 65 24 36 oder über zivilschutz-shop.at erhältlich.








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