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Nußbacher Faustballerinnen ziehen mit Sieg gegen Seekirchen ins Halbfinale der Bundesliga

Susanne Winter, MA, 31.08.2020 10:02

NUSSBACH/SEEKIRCHEN. Bei schwierigen Wetterbedingungen und mit verändertem Kader wurden die Nußbacherinnen vom Vize-Hallenmeister ASKÖ Seekirchen gefordert. Mit viel Einsatz, Routine und Kampfgeist gingen die Kremstalerinnen auch hier als Sieger vom Platz und sicherten sich mit einem 4:1 das Halbfinalticket.

Verena Hieslmair bei der Annahme, Foto: Peter Benedik
Verena Hieslmair bei der Annahme, Foto: Peter Benedik

Nach der Hitzeschlacht in Freistadt, folgte am vergangenen Wochenende eine stürmisch regnerische Partie in Seekirchen. Dort wartete Hausherr und Vize-Hallenmeister ASKÖ Seekirchen auf die Nußbacherinnen. Eine sehr junge Truppe, die nach der Hallensaison auch am Feld vorne mitmischen wollte. Schon am Vortag mussten sich die Salzburgerinnen allerdings gegen die Konkurrentinnen aus Freistadt geschlagen geben und hatten somit schon kaum mehr Chancen auf ein Halbfinalticket. Anders bei den Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach, für welche ein Sieg die fixe Teilnahme am Halbfinale bedeutete.

Starkes Kräftemessen

Krankheitsbedingt reist Coach Marco Salzberger in dieser Runde mit einem veränderten Kader an. Marlene Hieslmair übernahm neben dem Rückschlag auch das Service und Jasmin Kammerhuber agierte auf der Rechts-Vorne Position und glänzte ebenso mit gefinkelten Angriffen. Das Spiel war von Beginn an ein Kräftemessen der Angreiferinnen. Beide Seiten glänzten durch ein starkes Service. Zusätzlich erschwerte starker Wind und anschließend auch starker Regen die Abwehraktionen beider Mannschaften. Nachdem die Nußbacherinnen den zweiten Satz sehr klar zum 1:1 abgeben mussten, stellten sie sich immer besser auf die Wetterbedingungen ein.

Mit Erfahrung gepunktet

Der dritte Satz war sehr ausgeglichen und konnte erst in der Verlängerung entschieden werden. Der Vorteil lag hier auf Nußbacher Seite. Von diesem Punkt an fand die Mannschaft zurück zu ihrer Gelassenheit und konnte, trotz eines sehr druckvollen Service von Sabine Suffert, die wichtigen Punkte machen. Die Seekirchnerinnen konnten die Kremstalerinnen zwar fordern, allerdings setzte sich schlussendlich doch die Nußbacher-Erfahrung durch und das Spiel wurde 4:1 gewonnen. Vor der letzten Runde bleiben die Kremstalerinnen damit fix am ersten oder zweiten Tabellenplatz in der Gruppenphase.

Vorfreude auf das Halbfinale

„Heute war es sehr schwierig zu spielen. Der Wind hat das Spiel teilweise sehr bestimmt, aber darauf muss man sich einstellen, das ist für beide Mannschaften so. Im zweiten Satz haben wir leider ein bisschen den Faden verloren. Wir haben unsicher agiert und Seekirchen hat das voll ausgenützt. Dann haben wir uns aber wieder gefangen und konnten auch wieder befreiter spielen. Hervorzuheben ist heute auf alle Fälle die Serviceleistung von Marlene. Nachdem Ines Lugerbauer leider krankheitsbedingt ausgefallen ist, hat sie heute auch das Service übernommen und uns damit eigentlich zum Sieg geschossen. Nächste Woche geht es noch um den Gruppensieg, danach freuen wir uns auf das Halbfinale“, resümiert Abwehrspielerin Katharina Lackinger.

Zweite Heimrunde gegen Reichenthal

Nächsten Samstag, 5. September, steht die zweite Heimrunde vor der Tür. Um 11 Uhr treffen die Nußbacherinnen auf Tabellenschlusslicht Union Reichenthal. Mit einem Sieg können sich die Kremstaler Faustballerinnen den ersten Tabellenplatz und somit ein Halbfinale auf heimischem Rasen sichern.


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