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MICHELDORF IN OÖ. Nach dem letzten Spiel der Herbstsaison in der OÖ Liga gegen Union Edelweiss Linz (1:1) liegt der SV GW Micheldorf auf dem sechsten Tabellenplatz. Cheftrainer Hubert Zauner wirft einen Blick zurück und spricht über die Ziele für die Frühjahrssaison.

Cheftrainer Hubert Zauner (Foto: Helmut Dietmaier)
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Tips: Mit welchen Vorgaben sind die Grün-Weißen in die Herbstsaison gestartet?

Hubert Zauner: Wir wollten eine ruhige Saison spielen, eine Mannschaft aufbauen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aufgrund der schwierigen Situation in der vergangenen Frühjahrssaison war es sehr schwierig, Planungen zu machen. Die Saisonvorbereitung war rückblickend nicht optimal.

Tips: Wie sieht die bisherige Bilanz der Herbstsaison aus?

Zauner: Die Leistungen waren zufriedenstellend, die Ergebnisse teilweise eher weniger. Erst nach dem Weißkirchen-Match hat es Klick gemacht und die Ergebnisse passten auch. Wir hatten einen großen Umbruch im Sommer und es dauerte einige Zeit, bis die Abläufe gepasst haben. Der zweite Teil der Herbstsaison war top.

Tips: Warum war Ihre Mannschaft so torgefährlich?

Zauner: Wir haben im Herbst 52 Tore geschossen und nur 18 bekommen. Mit diesen Werten sind wir jeweils in den Top 3 der Liga. Jeder Spieler hat im Herbst dazugelernt und das sieht man in der Statistik. Der Charakter der Mannschaft ist überragend. Wir haben sehr gute Einzelspieler und sind eine gute Einheit.

Tips: Welches Spiel war Ihr persönliches Highlight?

Zauner: Das Match gegen Wallern – ganz klar. Wir haben gegen diese Top-Mannschaft über 90 Minuten top gespielt und sauber verteidigt.

Tips: Wie sehen die Ziele für die Frühjahrssaison aus?

Zauner: Wir wollen zuerst 35 Punkte einfahren und uns danach Gedanken über weitere Ziele machen. Aber die Micheldorfer Demut darf dabei nicht verloren gehen. Wir überwintern jetzt auf Platz sechs, das ist sehr zufriedenstellend.

Tips: Wann ist der Trainingsstart geplant?

Zauner: Wir werden am 9. Jänner mit dem Training beginnen. Im Dezember wird individuell trainiert und es gibt eine gemeinsame Einheit pro Woche. Dabei achten wir vor allem auf das Teambuilding. Der Kader wird unverändert bleiben und wir möchten den jüngeren Spielern mehr Einsatzzeit geben. Mit dem Langzeit-Verletzten Antonio Dukic bekommen wir nach seinem ausgeheilten Patellasehnenspitzen-Syndrom sogar einen Spieler dazu.


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