Faustball Bundesliga: Mit viel Kampfgeist holte Nußbach erneut vier Punkte
NUSSBACH. Nach der vollen Punkteausbeute der vergangenen Runde, konnten die Faustballerinnen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach in der Bundesliga wieder vier Punkte einfahren und sind der Final 3 Teilnahme somit einen Schritt näher. In einem beherzten Kampf gegen die Dauerrivalen Seekirchen setzen sich die Nußbacherinnen knapp durch. Gegen die Wolkersdorferinnen zeigt sich ein deutliches Bild und Nußbach siegt klar.

Mit einer herausfordernden Ausgangssituation sah sich Coach Marco Salzberger vor dieser Meisterschaftsrunde konfrontiert. Lediglich zehn Spielerinnen standen für die Frauen Bundesliga und Landesliga zur Verfügung. In der Bundesliga galt es vor allem den Ausfall von Angreiferin Ines Salzberger zu kompensieren. Jasmin Kammerhuber zeigte vollen Einsatz auf der Rechts-Vorne-Position und begeisterte vor allem mit guter Defensivarbeit. Die Damen aus Seekirchen, ebenfalls ersatzgeschwächt ohne Angreiferin Suffert, zeigten großen Kampfgeist und forderten die Kremstalerinnen bis in einen Entscheidungssatz.
Nervenkrimi in fünf Sätzen
Nußbach bewies große Geduld, denn Seekirchen spielte taktische Bälle auf Marlene Hieslmair und so entwickelte sich ein ausgeglichenes und langes Spiel. „Nach dem ersten Satz haben wir uns wahrscheinlich etwas zu sicher gefühlt. Da schlichen sich einige unnötige Fehler ein. Die Ballwechsel waren immer wieder lang, da Seekirchen gut abwehrte und Marlene immer wieder ausspielten. Jetzt freuen wir uns natürlich sehr, dass wir auch ohne Ines die Punkte holen konnten und auch dieses knappe Match an uns ging“, resümiert Jasmin Kammerhuber das Spiel.
Klare Angelegenheit gegen Wolkersdorf/Neusiedl
Wie schon in der Woche zuvor, lief die zweite Partie des Tages deutlich besser. Gegen die Weinviertlerinnen spielten die Nußbacherinnen souverän. Kaum Eigenfehler und hohe Konstanz in Abwehr und Zuspiel verhalfen den Nußbacherinnen zu einem klaren 3:0 Sieg. Phasenweise zeigten die Weinviertlerinnen immer wieder tolle Aktionen, vor allem durch Angreiferin Lisi Ojo, konnten aber in Summe nicht mit den Kremstalerinnen mithalten.
„Im zweiten Spiel waren wir wieder viel konstanter. Nachdem das erste Spiel viel Nerven und Konzentration gekostet hat, sind wir umso mehr erleichtert, dass es im zweiten nochmal sehr gut funktioniert hat. Die Tabelle ist in dieser Hallensaison sehr knapp, mehrere Mannschaften sind punktegleich an der Spitze, es bleibt also spannend“, berichtet Abwehrspielerin Katharina Lackinger nach der Heimrunde.


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