Erneut vier Punkte für Nußbach: Faustballerinnen gehen mit nur einer Niederlage in die Weihnachtspause
NUSSBACH. Nußbach ging als klarer Favorit in die Spielrunde der Faustball Bundesliga gegen die Tabellenschlusslichter aus St. Veit und Ulrichsberg. Dieser Rolle konnten die Damen im ersten Spiel auch gerecht werden. Auch ohne Angreiferin Marlene Hieslmair ließ man St. Veit wenige Chancen und holte auch gegen Ulrichsberg einen knappen Sieg in der Verlängerung.

Die nächste große Aufgabe wartete auf die Kremstalerinnen, die im Angriff auf Kapitänin Marlene Hieslmair verzichten mussten. Jasmin Kammerhuber, die schon in der Woche zuvor den Angriff verstärkte, bekleidete auch diesmal die zweite Angriffsposition. Außerdem konnte Coach Marco Salzberger auf zwei Spielerinnen der zweiten Mannschaft zurückgreifen.
Bundesligaluft geschnuppert
Nußbach startete souverän in den Spieltag und ließ St. Veit im Pongau nur wenige Chancen. Die junge Aufsteiger-Truppe agierte unsicher und die Nußbacherinnen nutzten ihre Chancen. Auch Celina Hofbauer und Vira Trinkl durften Bundesligaluft schnuppern und verhalfen maßgeblich zum Sieg. „Das erste Spiel lief sehr souverän. Im zweiten Satz waren wir nicht mehr ganz so mutig im Zuspiel, haben aber den dritten Satz wieder sehr konsequent gespielt“, resümierte Abwehrspielerin Iris Mayr.
Knappes Spiel gegen Ulrichsberg
Ein anderes Bild zeigt sich gegen die Hausherrinnen aus Ulrichsberg. Im ersten Satz lief noch alles wie am Schnürchen. Coach Marco Salzberger konnte den ganzen Kader einsetzen und zunächst sah es nach einer klaren Sache für die Kremstalerinnen aus. Dann fand Ulrichsberg ins Spiel und Nußbach verpatzte einige Chancen im Spielaufbau. Der Ulrichsberger Angriff agierte druckvoll im Leinenspiel und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Ulrichsberg zwang die Nußbacherinnen in die Verlängerung. Erst im Entscheidungssatz konnte Nußbach den Sack zu machen und sich somit erneut vier Punkte sichern. „Gegen Ulrichsberg war es diesmal überraschend knapp. Am Anfang dachten wir, dass die Partie quasi gelaufen ist. Dann haben sie besser ins Spiel gefunden und wir sind unsicherer geworden. Wir freuen uns aber sehr, dass wir in den letzten Spielen, in denen es immer knapp war, trotzdem als Sieger vom Platz gehen konnten“, freute sich Iris Mayr über die volle Punkteausbeute.


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