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Mission Titelverteidigung gelungen: Nußbacherinnen sind Faustball-Staatsmeister

Sophie Kepplinger, BA, 03.07.2023 08:35

NUSSBACH/ARNREIT. In einem spannenden Finalspiel bezwang die Union Nussbach Grunddurchgangssieger Urfahr und krönte sich zum Staatsmeister. Nach dem Hallenmeistertitel im Februar gelang das Double mit dem fünften Titel in Folge am Feld.

Die Nußbacherinnen verteidigten gekonnt ihren Titel. (Foto: Manfred Lindorfer)
Die Nußbacherinnen verteidigten gekonnt ihren Titel. (Foto: Manfred Lindorfer)

Wie aus der Pistole geschossen starteten die Frauen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nussbach in das Finalspiel und zogen schnell mit einer 2:0 Führung davon. Doch dann riss der Faden und Urfahr fand plötzlich zurück ins Match. Es entstand ein offener Schlagabtausch mit vielen sehenswerten Ballwechseln. Doch die routinierten Kremstalerinnen gaben nicht auf. „Mit uns muss man immer rechnen, abschreiben darf man Nussbach nicht. Das haben die Titel der letzten Jahre gezeigt“, unterstreicht Coach Marco Salzberger die mentale Stärke seines Teams. Und das Comeback gelang.

Längerer Atem im Finale

Der alles entscheidende siebte Satz war dann an Spannung kaum zu überbieten mit Matchbällen für beide Teams. Erst in der Verlängerung konnte sich das Team rund um Hauptangreiferin Marlene Hieslmair durchsetzen. Somit jubeln die Kremstalerinnen über Meistertitel Nummer zehn. „Wir sind überglücklich. Der letzte Satz hat uns noch einmal alles abverlangt. Aber wir haben alle unsere Kraftreserven zusammengekratzt und konnten den Sieg einfahren“, freut sich die zur besten Spielerin ausgezeichnete Marlene Hieslmair.

Rückblick auf das Halbfinale

Seit dem ersten Meistertitel in Leonding im Jahr 2017 gab es kein Finale in der Frauen Faustball Bundesliga ohne die Union Haidlmair Schwingenschuh Nussbach. Und so auch nicht bei diesem Final3 in Arnreit. Wie bereits in der Halle führte der Weg ins Finale für die Kremstalerinnen nach dem zweiten Platz im Grunddurchgang auch am Feld über das Halbfinale. Der Gegner kam dieses Mal aus Freistadt. Die Mühlviertlerinnen starteten wie für sie bekannt sehr kämpferisch und machten Nussbach in den ersten beiden Sätzen das Leben schwer. Die Routine der letzten Jahre setzte sich aber durch und die Salzberger Fünf gab keinen Satz ab. Sie agierten auf allen Positionen souverän und spielten ein abgebrühtes Halbfinale, in dem nie Zweifel aufgekamen, dass Nussbach das Match unbedingt gewinnen will. „Das war ein sehr konzentriertes Spiel von uns. Mit der Leistung im Rücken können wir sehr positiv ins Finale gehen“, analysiert der Coach am Samstag nach dem Spiel.


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