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Faustball Hallen-Bundesliga: Beste Saisonleistung bringt dem TuS Raiffeisen Kremsmünster vier Punkte

Sophie Kepplinger, BA, 05.02.2024 08:33

KREMSMÜNSTER. Die letzte Heimrunde des Turn- und Sportvereines (TuS) Raiffeisen Kremsmünster in der ersten Faustball Bundesliga stand unter schlechten Vorzeichen: Gleich zwei Starting-Five Spieler, Kapitän Florian Winterleitner und Felix Sinnhuber, mussten sich am Freitag abmelden. Unter diesen Rahmenbedingungen rechnete beim TuS niemand mit zählbaren Erfolgen gegen die Favoriten FBC Urfahr und UKJ Froschberg – und schon gar nicht mit dem besten Spiel der Saison.

Daniel Kraus mit einer Top-Leistung (Foto: ÖFBB/Erwin Pils)
Daniel Kraus mit einer Top-Leistung (Foto: ÖFBB/Erwin Pils)

Gleich der erste Satz gegen Urfahr ließ die Fans staunen, konnten die Grün-Weißen, angetrieben von einem blendend aufgelegten Laurenz Hübner, der diesmal die Kapitänsschleife trug, diesen doch knapp für sich entscheiden. In weiterer Folge setzte Daniel Kraus, der diesmal Alleinunterhalter im Angriff war, die Linzer immer mehr unter Druck und lieferte seine bisher wohl beste Saisonleistung ab. Nach dem deutlichen Gewinn des zweiten Satzes geriet der TuS in Satz 3 unter Druck, ein Wechsel in der Abwehr von Jonas Wöginger zu Max Kadisch änderte nichts am Satzgewinn für Urfahr. Im vierten Satz setzte sich dann der TuS deutlich ab, hatte bei 10:5 fünf Matchbälle, gewann den Satz mit 11:8 und das Spiel gegen den haushohen Favoriten mit 3:1. „Unglaublich, unser bestes Spiel in der Saison“, jubelte Ersatz-Kapitän Laurenz Hübner, der neben Daniel Kraus vor allem Bernie Sinnhuber hervorhob: „Der spielt schon die ganze Rückrunde wirklich richtig gut!“

„Dass wir heute so performen hat wirklich niemand gedacht.“

Gegen Froschberg zeigte sich der TuS über weite Strecken überlegen, da konnte dann vor allem auch der für Bruder Florian eingesprungene Oldie Stefan Winterleitner mit gefinkelten Rückschlägen zeigen, dass er früher zurecht als einer der besten Allrounder galt. Auch der Routinier zollte dem Team Lob: „Den Ausfall von Felix haben Jonas und Max toll kompensiert, dass wir heute so performen hat wirklich niemand gedacht.“

Am kommenden Samstag, 10. Februar, muss der TuS in der letzten Runde nach Laa/Thaya, gegen die Hausherren und Grieskirchen soll weiterer Punktezuwachs her. Der Abstieg ist kein Thema mehr, befinden sich die Grün-Weißen doch bereits mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze im sicheren Mittelfeld.


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