Alexander Weiss läuft 24-Stunden-Rennen in der Slowakei
KIRCHDORF/NITRA. „Ich hab's wieder mal getan“, schreibt Alexander Weiss, Obmann-Stellvertreter und Kindertrainer der Laufgemeinschaft Kirchdorf, nach seinem Einsatz bei dem 24-Stunden-Lauf in Nitra (Slowakei).

Ziel war es, die 200-Kilometer-Marke zu knacken. Doch schon nach den ersten 14 Stunden zeigten sich die Grenzen des Körpers. „Windige Nacht, sehr kalt – aber diesmal besser vorbereitet“, berichtet Weiss. Schlafmangel, Energieverlust und wunde Stellen machten das Rennen brutal. Nach Mitternacht stellte er auf schnelles Gehen um.
Rang 5 in Altersklasse, Platz 13 in Gesamtwertung
Die Strecke war spektakulär: eine 400-Meter-Rundbahn mit Richtungswechseln alle drei Stunden. Am Ende standen 389 Runden und 295 Meter – das sind 155,895 Kilometer. Damit belegte er Rang 5 in seiner Altersklasse 40–49 und Platz 13 im Gesamtklassement. Knapp 15.000 Kalorien hat er dabei verbrannt.
Extrem-Verpflegung für Extrem-Leistung
Sein Verpflegungsplan liest sich wie ein Marathon-Menü: 40 Gels, drei Liter Isodrink, zwei Liter Milch, ein Liter Cola, zehn Salztabletten, Suppe und eine Portion Spaghetti.
Vorstand im oö. Leichtathletikverband und Kindertrainer
Weiss ist nicht nur aktiver Sportler: Er ist im Vorstand des OÖ Leichtathletikverbands und als Wettkampfrichterchef tätig, engagiert sich als Kindertrainer und hält als Obmann-Stellvertreter die Laufgemeinschaft Kirchdorf auf Kurs.
„Die Schmerzen gehören dazu, aber es macht unheimlich Spaß“, sagt Weiss über seinen Extremlauf.
Ein beeindruckendes Beispiel, wie Leidenschaft, Ausdauer und Regionalstolz zusammenpassen.


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