Schlierbacher fährt bei Radmarathon-Europameisterschaft auf Rang neun
SCHLIERBACH. Walter Lehki belegte bei der Europameisterschaft im Radmarathon in Varese in der italienischen Lombardei den neunten Platz seiner Altersklasse. Der gebürtige Schlierbacher bewältigte die 126 Kilometer und 2.160 Höhenmeter in 3:41:28 Stunden.
Die Europameisterschaft fand Anfang Oktober im Rahmen des Granfondo Tre Valli Varesine statt. Mehr als 2.500 Teilnehmende gingen an den Start. Für Lehki vom Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) Radteam LAND-LEBEN Salzburg verlief das Rennen von Beginn an hektisch und unübersichtlich.
Enger Anstieg kostet Anschluss
Auf den ersten flachen Kilometern fuhr Lehki mitten im Pulk. Am engen Anstieg zur Alpe Tedesco verhinderten zahlreiche Behinderungen, dass er zu den Führenden seiner Altersklasse aufschließen konnte. Sechs Fahrer setzten sich ab, während die Verfolgergruppe zunehmend größer wurde.
Enge Bergstraßen und schlechte Straßenverhältnisse prägten laut Lehki das Rennen. Dazu kamen zahlreiche Stürze und Defekte. Lehki bezeichnete das Rennen als geradezu brutal. „Wenn man in Italien Rennen fährt, weiß man, wo der Radsport zu Hause ist.“
Rang neun schließt erfolgreiche Saison ab
Mit seinem neunten Platz zeigte sich Lehki dennoch zufrieden. Er bestritt sein letztes Jahr in dieser Altersgruppe. Die meisten Konkurrenten waren etwas jünger.
Für den Lehrer an der Kirchdorfer Handelsakademie (HAK) war die Europameisterschaft zugleich der Abschluss einer erfolgreichen Saison. In der Klasse Masters III holte er heuer seinen fünften österreichischen Bergmeistertitel in Serie. Dazu kamen der Klassensieg beim Wachau-Radmarathon und der Gesamtsieg der Austria-Top-Tour.








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