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BEZIRK KIRCHDORF/OÖ. Auf das Problem der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern macht der „Equal Pay Day“ jedes Jahr aufmerksam, der Tag ab dem Männer bereits so viel verdient haben, wie Frauen bis Jahresende.

Machten in Kirchdorf auf die Einkommensunterschiede aufmerksam, v. l.: ÖGB-Kirchdorf-Frauenvorsitzende Leopoldine Berger, Sozialistische Jugend-Bezirksvorsitzender Manuel Stolz und SP-Kirchdorf-Frauenvorsitzende Petra Kapeller

Heuer fiel der „Equal Pay Day“ in OÖ auf den 25. September – der Bezirk Kirchdorf liegt genau im Landesschnitt, denn auch hier ist es der 25. September.Damit steht der Bezirk im OÖ-Vergleich auf Platz sieben, Frauen verdienen im Vollzeitstellen-Vergleich rund 26,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Forderungen der Frauen-Landesrätin

Neben der Tatsache, dass Frauen oft in schlecht bezahlten Branchen arbeiten, gibt es nicht objektive Gründe, die laut Frauen-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) „auf das Geschlecht zurückzuführen“ sind. „Das Thema muss etwa firmenintern durch die Verbindlichkeit von Einkommensberichten oder politisch durch eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf angegangen werden“, so Gerstorfer. Für geringe Einkommen fordert sie statt prozentueller Kollektivvertragserhöhungen Fixbeträge, außerdem sollen Karenzzeiten angerechnet werden.

Daten & Fakten zum Equal Pay Day:

Österreich: 11. Oktober OÖ: 25. September Bezirk Kirchdorf: 25. September

Bruttogehälter:

Männer 48.863 Euro, Frauen 37.935 Euro (Österreich, Abweichung – 22,36 %);

Männer 47.997, Frauen 35.153 (OÖ/ –26,76 %);

Männer 45.336, Frauen 33.236 (Bez. KI/ –26,69 %)


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