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BEZIRK KIRCHDORF. Der Bezirksstellenausschuss der Wirtschaftskammer Kirchdorf befasste sich in seiner September-Arbeitssitzung intensiv mit dem Thema Fachkräftebedarf.

Klaus Aitzetmüller, Manfred Huemer, Julia Bauer, Hannes Schmid, Martina Blaha-Resl, Gregor Schanda und Claudia Polz (v. l.) Foto: WKO Kirchdorf

Gut ausgebildete Arbeitnehmer für Berufe, die in der Region vorhanden sind, sind laut dem Bezirksstellenausschuss ein zentraler Faktor für die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Bezirk Kirchdorf.

Thema Fachkräfte und Fachkräftemangel

„Unsere Befragungsergebnisse von Unternehmen im Hinblick auf die Zukunftsentwicklung der Region zeigen sehr deutlich, dass das Thema engagierte Fachkräfte die höchste Priorität hat. Auch die Einpersonen-Unternehmen sehen dieses als sehr wichtiges regionales Anliegen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Bei dem Treffen wurde mit AMS-Regionalstellenleiterin Julia Bauer auch intensiv über die hohe Anzahl an offenen Stellen bei gleichzeitig steigender Arbeitslosigkeit diskutiert. Ein Ergebnis der Gespräche war, dass Maßnahmen wie Arbeitstrainings und Arbeitserprobungen verstärkt angeboten werden sollen.

Chancen vermitteln

„Speziell den jungen Menschen müssen die Chancen, die der regionale Arbeitsmarkt bietet, vermittelt werden. Es geht um die gemeinsame Zukunft unseres Lebensraumes“, erklärt Aitzetmüller. Man wolle den Einzelnen nicht vorschreiben, was sie beruflich machen sollen. „Nur was hilft es den Einzelnen, wenn Berufe gewählt werden, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Daher müssen wir den Eltern - die wichtigsten Meinungsbildner für Kinder - den richtigen Bedarf kommunizieren. Wie zum Beispiel, dass die Lehre in unserer Region optimale Zukunftschancen hat“, fasst der WKO-Obmann zusammen.


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