Wirtschaftsprofessor sprach mit Kirchdorfer Schülern über „Hypo“
KIRCHDORF/WIEN. Dem Zusammenhang von Politik und Ökonomie war der Besuch von Professor Josef Aff von der Wirtschaftsuniversität Wien bei Schülern der Handelsakademie (HAK) und Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe (HLW) in Kirchdorf gewidmet. Nicht zufällig wurde dabei über das „Milliardengrab Hypo Alpe Adria“, das auch in einem neuen Untersuchungsausschuss beleuchtet wird, gesprochen.

„Das Thema wird unsere Republik noch mehrere Jahre in Schach halten und in den Medien immer wieder präsent sein. Um unseren Schülern einen Überblick über die Entstehung dieses Desasters zu geben, haben wir Professor Aff zu uns zu einem Vortrag gebeten“, erklärt Pädagogin Gertraud Angerer. Anhand einer Zeitlinie zeigte Aff die Entwicklung der „Hypo“ von einer kleinen Landeshypothekenbank über das „Turbo-Wachstum“ bis hin zum „Kärntner Ausgleichszahlungs-Fonds“ auf.
Bei den Schülern kam die fundierte Info gut an. Tanja von der 5. HLW sagte etwa: „Professor Aff hat uns motiviert, uns mehr für Wirtschaft und Politik zu interessieren und einzusetzen.“
Angerer ergänzt zum Hintergrund des Besuchs: „Mündige Bürger sollen sowohl über eine ökonomische wie politische Grundkompetenz verfügen, damit sie sich einmischen können, Verantwortung einfordern können und selbst verantwortlich handeln.“


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