Qualität sichert die Zukunft der Region
BEZIRK KIRCHDORF. Insgesamt 3057 aktive Unternehmen zählt der Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf. Davon stellen 1024 Betriebe insgesamt 17.445 Arbeitsplätze zur Verfügung. Um den Standort weiter zu entwickeln, wurde von der WKO Kirchdorf ein Standortentwicklungsprozess initiiert.

Der Bezirk Kirchdorf zählt zu den stärksten Wirtschaftsräumen in Oberösterreich und weist vor allem im Bereich des produzierenden Sektors, laut einer Wifo-Studie, eine österreichische Spitzenposition auf. „Globalisierung und Abwanderungen von Produktionen in die Billiglohnländer werden ständig verkündet. In unserem kleinen Wirtschaftsraum wird die Produktion jedoch gehalten und ausgebaut. Das kann nur auf die Qualitätsprodukte der Unternehmen zurückgeführt werden“, sagt WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller.
Ein gutes Miteinander
In den Unternehmen wird zum größten Teil ein sehr partnerschaftliches Miteinander von Chefs und Mitarbeitern gelebt. „Es gibt viele leistungsbereite Menschen in unserem Bezirk. Gemeinsam mit tüchtigen Unternehmern bilden diese eine wichtige Zukunftsachse“, sagt Klaus Aitzetmüller. 315 Arbeitsplätze pro 1000 Einwohner sind ein oberösterreichischer Spitzenwert. Hinsichtlich der Beitragsgrundlage der OÖGKK werden die bezahlten Löhne als eine der höchsten in Oberösterreich ausgewiesen.
Regionale Verwurzelung
Die Unternehmen tragen wesentlich zur Lebensqualität in unserer Region bei. Im Bereich der Kommunalsteuer, die direkt in die Gemeinden fließen, zahlen die Unternehmen insgesamt 18,3 Millionen Euro. „Die Unternehmen fühlen sich mit dem Lebens-raum stark verwurzelt. Das ist Standortqualität“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.
Zukunft meistern
Von Bedeutung ist es, den Wirtschaftsraum zukunftsfit zu machen. „Es geht darum, die richtigen Schritte zu setzen, um den Unternehmen ein gutes Wirtschaften zu ermöglichen“, so Aitzetmüller, der in diesem Zusammenhang die Fachkräfteausbildung und schnelle Datenleitungen betont. „Auch die Wirtschaftsfreundlichkeit der Region wird für den Erfolg wesentlich sein. Daher müssen die regionalen Behörden vor allem zum Berater und Dienstleister werden. Die ausschließliche Kontrollfunktion muss eher zurückgedrängt werden, um im Wettbewerb künftig bestehen zu können“, so Aitzetmüller.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden