Gerstorfer stellte Kampagne im Bezirk Kirchdorf vor
KIRCHDORF/BEZIRK KIRCHDORF/OÖ. Anstrengungen für würdige Arbeit und für Beschäftigung forcieren – so lautete die zentrale Botschaft beim Besuch von Landesrätin und SPOÖ-Parteivorsitzender Birgit Gerstorfer im Bezirk Kirchdorf.

Gemeinsam mit Bezirksvorsitzendem Ewald Lindinger und weiteren regionalen SPÖ-Spitzenvertretern besuchte die Parteivorsitzende zahlreiche Institutionen und legte auch bei einem Pressegespräch ihre Positionen dar. „Mit meiner Kampagne für würdige Arbeit sage ich der Arbeitslosigkeit und schlechten Arbeitsbedingungen den Kampf an. Würdige Arbeit heißt für mich, dass sie gerecht entlohnt wird. Gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen so gestaltet sein, dass Arbeit nicht krank macht und daneben auch Zeit für Familie und Freizeit bleibt“, umriss Gerstorfer die Themen der aktuellen SPOÖ-Kampagne.
Arbeit und Beschäftigung
Die Landesrätin stellte einige Initiativen auf Landesebene vor, die dem Ziel dienen, mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Neben dem Beschäftigungsbonus für Unternehmen kam dabei auch die Aktion 20.000 für Langzeitarbeitslose über 50 Jahre zur Sprache. Ältere Arbeitslose sollen dabei in öffentlichen Einrichtungen und in den Gemeinden neue Aufgaben und Andockmöglichkeiten finden.
Auch das innenpolitische Dauerthema der letzten Wochen, die Anhebung der Mindestlöhne auf zumindest 1500 Euro bei Vollzeitbeschäftigung ist Gerstorfer ein wichtiges Anliegen. „Es sind vor allem Frauen, die von der Anhebung der Mindestlöhne profitieren“, so Gerstorfer.
Weitere Anliegen der Landesrätin sind etwa der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, der Ausbau der Breitband-Internetverbindungen auch im Bezirk Kirchdorf und eine Verwaltungs- und Aufgabenreform.
SPÖ-Bezirksvorsitzender Ewald Lindinger hob insbesondere das Kommunalinvestitionsgesetz hervor, mit dem den Gemeinden ermöglicht werde, zusätzliche Bauinvestitionen zu tätigen. „Ein großer Teil dieser Investitionen kommt Klein- und Mittelbetrieben in der Region zugute“, kommentierte Lindinger. Als Beispiele für die durch die Fördermaßnahme ermöglichten Projekte wurde etwa der Umbau der ehemaligen Polytechnischen Schule in Kirchdorf zu einem Vereins- und Kulturhaus genannt. Einig zeigten sich Lindinger und Gerstorfer auch in ihrer Wertschätzung der Pflege- und Gesundheitsberufe. Auch hier seien Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Entlohnung dringend angezeigt.


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