Weltfrauentag: Gleichberechtigung und Solidarität gefordert
BEZIRK KIRCHDORF. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März fordern die SPÖ Frauen des Bezirkes Kirchdorf „Mehr Beteiligung! Mehr Bewegung! Mehr Feminismus!“

„Österreich hat nach wie vor einen der höchsten Einkommensunterschiede der EU. Frauen mit und ohne Lehrabschluss als auch Akademikerinnen sind davon betroffen. Es braucht gesetzliche Maßnahmen wie beispielsweise volle Lohntransparenz“, erklärt Petra Kapeller, SPÖ Bezirksfrauenvorsitzende Kirchdorf. Aber nicht nur beim Einkommen, auch an den Entscheidungstischen sei die Gleichberechtigung immer noch nicht vollkommen angekommen. „Noch immer nehmen in Wirtschaft und Politik die Frauen weniger als die Hälfte der Plätze in Leitungs- und Kontrollgremien, bei politischen Vertretungskörpern (sowohl kommunal, als auch regional bzw. Bundesebene) ein“, berichtet Kapeller.
Fortschritt braucht Bewegung
„Überall auf der Welt setzen sich Frauen für Gleichberechtigung und Solidarität ein. Auch in Österreich darf es keinen Stillstand geben. Viele wichtige Maßnahmen, wie der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder die 30-Stunden-Woche werden derzeit von tausenden Frauen gemeinsam im Frauenvolksbegehren gefordert“, erzählt die SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende, die sich für feministische Forderungen einsetzt.
Mehr Feminismus gefordert
„Egal ob am Land oder in der Stadt, Frauen verdienen für die Arbeit, die sie leisten, Respekt und Wertschätzung. Mehr Feminismus bedeutet, die Lebensrealitäten aller Frauen anzuerkennen und für jede dieser Lebenssituationen Verbesserungen zu erarbeiten. Das ist das Ziel des Frauenvolksbegehrens. Deshalb unterschreiben wir es und rufen auf, es uns gleichzutun, denn gemeinsam sind wir stärker!“, so Petra Kapeller.


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