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KIRCHDORF AN DER KREMS. Mit einer österreichweiten Aktionswoche macht die SPÖ gegen die geplante 60-Stunden-Arbeitswoche mobil. Auch die Bezirkspartei beteiligte sich daran.  

Paul Neuburger, Bettina Lancaster, Roswitha Grammer, Kerstin Klausegger, Ewald Lindinger und Georg Winter (v.l.), Foto: Thomas Pfaffenhuemer

Unter dem Motto „Es ist zum Weinen“ bildet die Aktionswoche den Startschuss für eine österreichweite Kampagne gegen die Ausweitung der Höchstarbeitszeit und für eine Arbeitszeitverkürzung. „Bereits jetzt werden jährlich 45 Millionen Überstunden nicht abgegolten. Wenn die 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit“, warnt SP-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster. Die Ausweitung der Höchstarbeitszeit würde auch massive Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeuten, so Lancaster. „Vor allem unsere Kinder werden darunter leiden, wenn wir bald jeden Tag zwölf Stunden arbeiten müssen“, befürchtet die SPÖ-Bezirkschefin.


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