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BEZIRK KIRCHDORF. Die Bauernvertreter des Bezirkes diskutierten bei der vergangenen Obmännerkonferenz über die aktuelle Lage im Zusammenhang mit den Wolfssichtungen in Oberösterreich.

Die Landwirte sind über die Vermehrung des Wolfes besorgt. Foto: Weihbold
Die Landwirte sind über die Vermehrung des Wolfes besorgt. Foto: Weihbold

„Sollte der Wolf sich in unserem Gebiet vermehren, so stellt dies für die Landwirtschaft eine große Herausforderung dar“, leitete der Bezirksbauernkammer-Obmann Franz Karlhuber das Thema ein.

Wolfssichtungen unbedingt melden

Wolf-Dietrich Schlemper, Wildschadensberater der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, führte zur Biologie und Ökologie des Wolfes aus, dass er ein großer Beutegreifer mit hohem Raumanspruch, aber von Nahrungsverfügbarkeit und Ruhe abhängig sei. Prinzipiell habe er in Oberösterreich ausreichend Platz zum Leben, allerdings führe das Auftreten des Wolfes – gerade im Almbereich – zu einer massiven Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. „Wolfssichtungen sind unbedingt zu melden, da nur bei entsprechenden Meldungen Vergrämungsmaßnahmen eingeleitet werden können“, so Schlemper.

Emotionale Diskussion

Die sehr emotionale Diskussion im Kreise der Ortsbauernobmänner spiegelte die Sorge der Landwirte wider. „Wir brauchen in Sachen Wolf eine wildökologische Raumplanung und ein Bestandsmanagement,“ forderte Franz Karlhuber.


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Gastuser
Gastuser
30.07.2018 21:22

Die einzigste wirksame Vergrämung funktioniert mit 9mm


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