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Die Bezirksgruppe der „Frauen in die Wirtschaft“ sprach über Kooperationen

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 24.09.2018 07:56

KIRCHDORF AN DER KREMS. Kooperationen schaffen viele Vorteile. Das war der einhellige Tenor des Cocktailabends von Frauen in die Wirtschaft (FidW) im Glashaus von „Floristik-Stilsicher“ in Kirchdorf. 

Fidw-Bezirksvorsitzende-Stellvertreterin Martina Blaha-Resl, Christin Schmidleitner (Villa Bergzauber), Sabine Reisinger (s’Fachl), Joanna Kuttner und Doris Haas (Fotografie Haas) (v. l.) beim FidW-Cocktailabend. Foto: WKO Kirchdorf

Die FidW-Bezirksgruppe ist ein gut funktionierendes Netzwerk in der Wirtschaftskammer Kirchdorf, das den Unternehmerinnen einen Nutzen bieten soll. Bei Treffen steht das Thema, wie Zusammenarbeit noch besser funktionieren kann im Fokus. Ressourcen-, Kosten- und Aufgabenteilung sind vor allem für Kleinstunternehmen wichtige betriebswirtschaftliche Faktoren. „Eine gute Kooperation unterstützt das eigene Unternehmen. Das Mitmachen besteht aus einem Geben und Nehmen. Es braucht ein aktives Mitarbeiten aller Kooperationspartner“, betont die FidW-Bezirksvorsitzende Joanna Kuttner.

Kooperation „s'Fachl“

Als Modell wurde die Kooperation „´s Fachl“ von Fachlmeisterin Sabine Reisinger erläutert. Die damit verbundene Geschichte zeigt, dass viele Kleinstunternehmen einfache, unbürokratische Kooperationen suchen. Im System „´s Fachl“-Eck im Verkaufsraum von „Floristik - Stilsicher“ in Kirchdorf sind derzeit 30 Unternehmer mit ihren Produkten in Obstkistenregalen eingemietet. Das Sortiment des Blumengeschäftes wird dadurch erweitert und zusätzliche Kunden können damit gewonnen werden.

Kooperationssystem weiter ausbauen

Die Fachlmeisterinnen wurden von Einkaufsorten bzw. Ortsmarketing-Organisationen ersucht, dieses System in weiteren Orten aufzubauen. „Es ist einfach eine tolle Form der Kooperation. Mit diesem System kann der Kundenkreis der beteiligten Unternehmen wesentlich erweitert und Frequenzen geschaffen werden“, so Kuttner

Viele Kooperationen im Bezirk

Im Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ gibt es zahlreiche Kooperationen. Von vielen Unternehmen wird die Kooperation ganz selbstverständlich gelebt. Dies wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. „Aus zahlreichen Unternehmensgesprächen wissen wir, dass Zusammenarbeitsformen über Jahre schon gelebt werden, ohne bewusst an diese Bezeichnung zu denken“, sagt Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Kirchdorf Siegfried Pramhas. Kooperationen gewinnen in Zeiten der neuen Kommunikationsmöglichkeiten immer stärker an Bedeutung.

Unternehmerinnen konnten sich vorstellen

Eine Neuerung gab es bei diesem FidW Cocktailabend: Vier Unternehmerinnen erhielten die Möglichkeit innerhalb von drei Minuten ihre jeweilige Tätigkeit und ihre Produkte zu präsentieren. „Die Rückmeldungen der Besucherinnen waren toll. Innerhalb kurzer Zeit lernt man Unternehmen kennen. Detaillierte Fragen können im Anschluss beim Small-Talk beantwortet werden“, erläutert Kuttner die Vorteile. Die Cocktails wurden von Heidi“s Cafe aus Schlierbach zubereitet.


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