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BEZIRK KIRCHDORF. Immer noch verdienen Frauen durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer. Die Übernahme von Betreuungspflichten, von Kindererziehung bis zu Pflegeleistungen, die vorrangig von Frauen getätigt werden, führt zusätzlich dazu, dass Frauen im Berufsleben stark benachteiligt sind. Derzeit sind 10.895 Frauen im Bezirk Kirchdorf erwerbstätig.

OÖVP Frauen Bezirksleiterin Cornelia Pöttinger aus Kirchdorf, Foto: OÖVP
OÖVP Frauen Bezirksleiterin Cornelia Pöttinger aus Kirchdorf, Foto: OÖVP

„In allen Berufen und in allen Kollektivverträgen braucht es die Anrechnung der Karenzzeiten von bis zu 24 Monaten bei Gehaltsvorrückungen. Genau diese Verankerung in den Kollektivverträgen braucht es, um die Gehaltsschere zwischen Mann und Frau zu schließen und Frauen die Möglichkeit von Gehaltsvorrückungen zu ermöglichen. Diese Gleichstellungsmaßnahme ist ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Familienpolitik. Die Familienzeit wird somit attraktiver für Männer und ein Teilen der Elternschaft einfacher“, so die Bezirksleiterin der ÖVP Frauen und Betriebsratsvorsitzende des Hilfswerks Cornelia Pöttinger.


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