Landesrat Elmar Podgorschek besucht Einsatzorganisationen im Bezirk Kirchdorf
BEZIRK KIRCHDORF. Elmar Podgorschek (FPÖ), Landesrat unter anderem für Feuerwehrwesen, Zivildienst, Krisen- und Katastrophenschutz, war auf Tour durch den Bezirk Kirchdorf.

Landesrat Elmar Podgorschek besuchte an seinem Bezirkstag das Bezirkspolizeikommando, die Bergrettung Kirchdorf, die Dienststelle des Roten Kreuzes in Kirchdorf sowie die Freiwillige Feuerwehr (FF) am Magdalenaberg. Beim Besuch der FF am Magdalenaberg wurde die Situation der sechs FF in Pettenbach analysiert. „Für mich ist der persönliche Kontakt zu den Einsatzkräften sehr wichtig. Wenn man sich kennt, ist der Kontakt im Katastrophenfall einfacher“, erklärt der Landesrat. Weiters wurde berichtet, dass im Bezirk die Aufklärungsquote der Straftaten über und die Kriminalitätsrate unter dem landesweiten Durchschnitt liegen.
4.000 neue Polizisten
Da bei der Polizei in absehbarer Zeit die Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge anstehen, versucht die Regierung neue Polizeistellen zu schaffen sowie 4.000 neue Polizisten auszubilden. Neben der bereits bestehenden Polizeiakademie in Linz wird nächstes Jahr eine weitere in Wels fertiggestellt. Dazu wird die ehemalige Frauenklinik umgebaut. Des Weiteren soll bei der Polizei ein Personalpool mit Springern entstehen, unter anderem für Karenzstellen.
Freiwilligenwesen funktioniert gut
Bei der FF gibt es allerdings mit Nachwuchs kein Problem. „Das Freiwilligenwesen funktioniert weiterhin wunderbar; man muss nur genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen“, so der Landesrat. Landtagsabgeordneter Michael Gruber fügt hier hinzu: „Es wird von der Regierung viel beschlossen und wir schauen vor Ort, wann die Änderungen bei den Einsatzkräften angekommen und wo was gebraucht wird.“
Mit Gemeindefinanzierung-Neu zufrieden
Podgorschek und Gruber begrüßen auch die Gemeindefinanzierung-Neu, da hier die Gemeinden die Gelder nach ihrer eigenen Finanzkraft zugewiesen bekommen. „Es hört somit die Bettlerei der Bürgermeister beim Land auf“, erörtern die beiden. Als Herausforderung für die Zukunft sieht Podgorschek aber den Austausch von Feuerwehrfahrzeugen. Früher war ein Fahrzeug rund 30 Jahre in Betrieb, doch durch die zunehmende Elektronik in diesen würden heutige nur noch rund 20 Jahre funktionieren. Gruber wünscht sich für die Zukunft, dass „alle Einsatzorganisationen so ausgestattet werden, dass sie gut mitneinander kommunizieren können und effektiv ihren Auftrag erledigen können.“ Dies umfasst auch den Ausbau eines flächendeckenden Digitalfunks.


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