Mit „Sicherheit“ ein Top-Arbeitgeberstandort
KIRCHDORF. Mit 335 Arbeitsplätzen pro 1000 Einwohner reiht sich der Bezirk Kirchdorf unter den oberösterreichischen Bezirken auf Rang 5 ein. Sicherheit am Arbeitsplatz im Sinne der Gesundheit ist dabei für einen Wirtschaftsstandort ein wichtiger Faktor.

Für den Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf hat eine regionale gute Standortpartnerschaft für die Unternehmen Priorität. Daher stand ein Erfahrungsaustausch mit dem Arbeitsinspektor am Programm der letzten Arbeitssitzung im Jahr 2018. Insgesamt 19.023 Arbeitsplätze bieten die Arbeitgeberbetriebe des Wirtschaftsstandortes Bezirk Kirchdorf an. Etwa 74 Prozent davon entfallen auf Unternehmen der Sparten Industrie und Handwerk/Gewerbe.
Um den Standort weiterhin zukunftsfit zu gestalten, analysieren die WKO-Vertreter die jeweiligen Rahmenbedingungen. „Das Miteinander muss im Vordergrund stehen. Eine gute Gesprächsbasis mit den Arbeitsinspektoren zählt dazu“, sagt WKO Obmann Klaus Aitzetmüller. Auch das sind sogenannte weiche Standortfaktoren, die im Wettbewerb der Regionen um das künftige Fachkräftepotenzial bedeutender werden.
Die Sicherheit am Arbeitsplatz ist für Mitarbeiter und Unternehmer von großer Bedeutung. Immerhin geht es um die Gesundheit. „Aus den Gesprächen wissen wir, dass den Arbeitgeberbetrieben das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz sehr wichtig ist. Das ist gerade für bestimmte Branchen ein sehr positives Argument im Zuge der Mitarbeitergewinnung“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.
Arbeitsinspektor Johannes Bachmair betonte, dass das Arbeitsinspektorat seine Aufgabenschwerpunkte in den letzten Jahren verstärkt in der Beratung sieht. Natürlich müssten bei Nichtbeachten von Vorschriften entsprechende Maßnahmen getroffen werden. „Im Prinzip ist aber die Anzahl von Anzeigen im Jahr, wegen Verstöße gegen den Arbeitnehmerschutz eher gering“, sagt der stellvertretende Leiter der Außenstelle des Arbeitsinspektorates Wels. Johannes Bachmair betonte, dass es ihm um eine entsprechende Prävention gehe, damit Arbeitsunfälle möglichst vermieden werden könnten.
Die Mitglieder des WKO-Bezirksstellenausschusses bekennen sich zu einem praxisorientierten Arbeitnehmerschutz. Im Sinne der Standortpartnerschaft wurde vereinbart, dass auch künftig das persönliche Gespräch als Interessensvertretung der Unternehmen im Vordergrund stehen wird.


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