Digitalisierung: Ausbau des Breitbandinternets bis in die ländlichsten Gebiete wird forciert
BEZIRK KIRCHDORF. Die Veränderung der Gesellschaft und der Wirtschaft bringt es mit sich. Schnelle Datenleitungen sind mittlerweile für einen interessanten Wirtschaftsstandort ein „Muss“.

„Unser langfristiges Ziel muss es sein, möglichst die entlegensten lokalen Kleinräume mit schnellen Datenleitungen zu versorgen. Diese Infrastruktur ist mittlerweile fast genauso wichtig wie der Kanalanschluss. Denn damit sind Chancen für den ländlichen Raum verbunden“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.
Die WKO-Bezirksstelle Kirchdorf hat daher aktuell eine Umfrage unter den Unternehmen laufen, um festzustellen, wie zufrieden diese mit der Breitbandanbindung sind. In den Ballungszentren sowie in den regionalen Bezirksräumen ist die Versorgung grundsätzlich sehr gut. Es braucht aber die erstklassige Versorgung bis in die ländlichsten Gegenden. „Das ist durchaus eine Chance für besonders ländliche Gemeinden der Region. Denken wir an das Thema Home-Office, das sich stärker entwickeln wird“, so Aitzetmüller.
Neue Herausforderungen
Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt. Die so genannten Ein-Personen-Unternehmen wachsen immer stärker. Auch in den ländlichen Gegenden. Gute und schnelle Datenleitungen sind gute Voraussetzungen, um derartige Unternehmen in kleinen Gemeinden anzusiedeln. Besonders Unternehmer der Kreativ-Wirtschaft schätzen es, inmitten von herrlichen Gegenden zu arbeiten. „Analysen zeigen, dass unser Standort gerade in diesem Bereich Luft nach oben ausweist.
Daher braucht es den raschen Ausbau des Breitbandes. Eine dringende Forderung, die von allen regionalen Meinungsbildnern ständig positioniert werden soll“, betont WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.


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