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BEZIRK KIRCHDORF. Wohnen ist auch im Bezirk Kirchdorf teuer. Deshalb startet die SPÖ im April einen Aktionsmonat, um die Bevölkerung zu informieren und Auswege aufzuzeigen. 

  1 / 2   Klubvorsitzender und Landtagsabgeordneter Christian Makor mit der SPÖ-Bezirksvorsitzenden und Bundesrätin Bettina Lancaster, Foto: SPÖ

Hohe Mieten und Baulandpreise sind auch im Bezirk Kirchdorf zu finden. Im Jahr 2018 waren im Bezirk Kirchdorf 381 Familien und Einzelpersonen wohnungssuchend gemeldet (Quelle: Land OÖ, Abteilung Statistik). Die durchschnittliche Miete (netto ohne Betriebskosten) beträgt im Bezirk 6,70 Euro pro Quadratmeter und ist damit zu hoch, um überhaupt Anspruch auf eine Wohnbeihilfe zu haben.

„Auch im Bezirk Kirchdorf besteht Handlungsbedarf“

Laut dem Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer kostet eine Eigentumswohnung im Bezirk Kirchdorf 1.861,50 Euro pro Quadratmeter; ein Einfamilienhaus 1.390 Euro pro Quadratmeter. Das ist im Vergleich zu anderen ländlichen Bezirken ebenfalls zu hoch. „Man sieht, dass auch bei uns im Bezirk ein dringender Handlungsbedarf besteht, damit das Wohnen wieder leistbar wird“, so SPÖ-Bezirksvorsitzende Bundesrätin Bettina Lancaster.

Plan für leistbares Wohnen

„Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Hintergründe für das teure Wohnen aufzuzeigen. Darauf aufbauend bietet die Kampagne des SPÖ-Landtagsklubs konkrete Auswege aus der Mietpreisfalle an, den 3-Punkte-Plan für leistbares Wohnen. Gesetzliche Mietbremse, mehr Mietwohnbau und die Reparatur der kaputten Wohnbeihilfen-Regelung, um Wohnen für alle wieder möglich zu machen“, so SPÖ-Wohnbausprecher, Klubvorsitzender und Landtagsabgeordneter Christian Makor.


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