Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MICHELDORF. Franz Riedler ist EU-Gemeinderat der SPÖ in der Gemeinde Micheldorf. Wir haben uns mit ihm über seine Aufgabe – die Probleme und Chancen, die Arbeit der Europäischen Union in den Gemeinden vor den Vorhang zu holen – unterhalten. 

Der EU-Gemeinderat Franz Riedler Foto: Klaus Mitterhauser
Der EU-Gemeinderat Franz Riedler Foto: Klaus Mitterhauser

Tips: Was hat Sie dazu bewogen, die Aufgabe als EU-Gemeinderat anzunehmen?

Franz Riedler: Als politisch interessierter Mensch wollte ich möglichst viel von den Abläufen und Beschlüssen in Brüssel erfahren, um diese Infos an die Gemeindebevölkerung weitergeben zu können.

Tips: Wo steckt die EU in der Gemeinde überall drinnen, wo wird sie spürbar?

Riedler: Durch die Förderungsrichtlinien in der Landwirtschaft und durch Naturschutzprogramme wird die Entwicklung unseres Landschaftsbildes stark beeinflusst. Durch Leaderprojekte wird die Realisierung verschiedener Vorhaben erst möglich, wie zum Beispiel auch unser Dorfladen.

Tips: Gibt es auch Probleme, diese Themen der Bevölkerung zu vermitteln?

Riedler: Die Information über Leaderprojekte ist noch relativ leicht möglich. Darüber hinausgehende Info scheitert oft an der Komplexität, oder an der für die breite Masse der Bevölkerung schlichtweg geringen Attraktivität der Themen.

Tips: Gibt es Wünsche oder Ideen, wie die EU noch näher an den Bürger kommen und damit auf lokaler Ebene greifbarer werden könnte?

Riedler: Die Betreuung der EU-Gemeinderäte erfolgt durch das Außenministerium. Ich würde mir eine Aufarbeitung verschiedener Beschlüsse und Vorhaben der EU zu Beiträgen wünschen, die man dann auch in der Gemeindezeitung publizieren kann.

Franz Riedler sieht die Mitgliedschaft Österreichs in der EU als alternativlos, würde sich aber die Schließung von Steuerparadiesen innerhalb der EU wünschen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Bioenergie Schlierbach feiert 25 Jahre

Bioenergie Schlierbach feiert 25 Jahre

SCHIERBACH. Die Bioenergie Schlierbach feierte ihr 25-jähriges Bestehen in der SPES Zukunftsakademie. Die Genossenschaft versorgt aktuell 52 ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Frauen in der OÖVP starten in Oberösterreich eine neue Gesprächsreihe

Frauen in der OÖVP starten in Oberösterreich eine neue Gesprächsreihe

OÖ/BEZIRK KIRCHDORF AN DER KREMS. Frauen erzählen von ihrem Leben, von schwierigen Zeiten und von Menschen, die ihnen den Rücken stärken: ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Tourismusforum in Hinterstoder besprach Zukunftsprojekte

Tourismusforum in Hinterstoder besprach Zukunftsprojekte

HINTERSTODER. In Hinterstoder haben Vertreter der örtlichen Tourismusbetriebe bei einem Tourismusforum über aktuelle Projekte und die weitere ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Frau in der Wirtschaft Kirchdorf verbindet Yoga mit Finanzwissen

Frau in der Wirtschaft Kirchdorf verbindet Yoga mit Finanzwissen

KIRCHDORF. Finanzielle Vorsorge, Bewegung und Ernährung standen beim Unternehmerinnen-Frühstück von Frau in der Wirtschaft (FidW) Kirchdorf ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen investieren sechs Millionen Euro in kommenden Winter

Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen investieren sechs Millionen Euro in kommenden Winter

HINTERSTODER. Die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen investieren nach eigenen Angaben rund sechs Millionen Euro in die kommende Wintersaison. ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Kremsmünsters Bürgermeisterin zieht nach einem Jahr Bilanz

Kremsmünsters Bürgermeisterin zieht nach einem Jahr Bilanz

KREMSMÜNSTER. Vom geplanten Kindergartenneubau über das Gemeindetaxi bis zu Angeboten für Vereine: Die Gemeinde informiert über Infrastrukturprojekte ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Weitere Beiträge