Pensionistenvertreterin Erika Diensthuber: „Wir sind keine Minderheit“
INZERSDORF. Erika Diensthuber kandidiert bei der Nationalratswahl am 29. September als Pensionistenvertreterin auf Platz zwölf der SPÖ-Landesliste OÖ. Der Inzersdorferin ist es wichtig, dass die Sorgen und Bedürfnisse der älteren Generation wahrgenommen werden.

„Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Österreich rasend schnell immer größer und zu spüren bekommen das auch in großem Ausmaß die Pensionistinnen und Pensionisten. Daher ist es notwendig, dass die Interessen dieser Generation entsprechend vertreten werden, wenn es etwa um die Anhebung der Pensionen, leistbare Mieten und qualitativ gute Gesundheits- und Pflegeversorgung geht“, sagt Diensthuber.
Zusätzlich stellt das Thema Altersdiskriminierung, das in jüngster Zeit auch vom Präsidenten des Pensionistenverbandes Peter Kostelka zur Sprache gebracht wurde, für Diensthuber eine Entwicklung dar, der dringend entgegen zu steuern ist und das nicht nur in rechtlichen, sondern auch in gesellschaftlichen Belangen. „Es macht mich betroffen, wie negativ verzerrt die ältere Generation wahrgenommen wird und wie gering teilweise ihr Stellenwert ist.“
Diensthuber stellt ganz klar fest: „Wir sind keine Minderheit – wir sind kein Tabuthema - wir fordern unseren Platz in der Gesellschaft, für die wir nach wie vor Verantwortung übernehmen und wir wehren uns gegen weiteren sozialen Abstieg.“


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