Bei den Berufserlebnistagen in der Stadthalle Kirchdorf dreht sich alles um die Lehre
KIRCHDORF AN DER KREMS. 50 regionale Ausbildungsbetriebe präsentieren circa 55 Berufe bei den siebten Berufserlebnistagen – „Eini in's Leben“ in der Stadthalle Kirchdorf.

Das Projekt „Berufserlebnistage“ hat bisher entsprechendes Bewusstsein für die Zukunftschance „Lehre“ bewirkt. Dies beweisen auch die aktuellen Lehrlingszahlen. Trotz Rückgang bei den Lehrlingsstartern in diesem Jahr, diese ist auch mit der geringeren Anzahl an vorhandenen 15-Jährigen zu begründen, starten zwischen 48 und 50 Prozent der 15-jährigen Jugendlichen mit einer Lehre in die Berufslaufbahn. „Unsere Aufgabe ist es, diese Zukunftschancen den Eltern und Jugendlichen aufzuzeigen. Das Image der Lehre und das Erkennen, wie wichtig Lehrlinge für unsere regionale Lebensqualität sind, wird in den nächsten Jahren massiv steigen“, ist WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller überzeugt.
Berufserlebnistage werden digitaler
Ein Team organisiert die Berufserlebnistage und überlegt sich immer wieder Neuerungen. In diesem Jahr können sich Besucher bereits vor den Erlebnistagen registrieren. Der Vorteil: Bei den Berufserlebnistagen erhalten die Registrierten einen Mikro-Chip, der in einen Klebe-Button eingebaut ist. Mit diesem können sich die Besucher Informationen der teilnehmenden Betriebe aufladen. Mit einer E-Mail am Abend werden Unterlagen entsprechend zugesandt. „Damit werden die Berufserlebnistage digitaler. Die Besucher erhalten Informationen wesentlich einfacher und gezielter“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas.
Erlebnis der Berufe steht im Fokus
Besonders stolz sind die Organisatoren, dass viele andere Regionen die Berufserlebnistage kopiert haben. Das Erlebnis der Berufe steht im Fokus. Die Ausbildungsbetriebe können sich interessant präsentieren, Eltern und Jugendliche können direkt mit den Unternehmen in Kontakt treten. Aus Gesprächen ist bekannt, dass Lehrlinge, die heuer ihre Ausbildung begonnen haben, bereits im Jahr 2015 die Berufserlebnistage besucht haben. „Von dem Event ziehen alle Ausbildungsbetriebe und -berufe einen entsprechenden Nutzen“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas.


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