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OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer auf Bezirkstour in Kirchdorf

Susanne Winter, MA, 24.07.2020 19:05

BEZIRK KIRCHDORF. Im Rahmen einer Sommertour durch Oberösterreichs Bezirke machte OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer auch in Kirchdorf halt. Der Sozialsprecher im oberösterreichischen Landtag informierte sich vor Ort über die Lage im Sozialbereich und bestaunte das Erfolgsprojekt Burg Altpernstein in Micheldorf.

LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer, Vbgm. Gerhard Weinberger, LAbg. Christian Dörfel und Geschäftsführer Peter Leeb (v.l.), Foto: OÖVP

Gemeinsam mit LAbg. Christian Dörfel und Micheldorfs Vizebürgermeister Gerhard Weinberger erhielt Wolfgang Hattmannsdorfer von Peter Leeb, Geschäftsführer der Burg Altpernstein Verwaltungs GmbH, eine Burgführung die ihn beeindruckte. Nicht nur die geglückten Investitionen, sondern auch die gute Auslastung der verfügbaren Zimmer durch Unternehmen, Vereine aber auch Privatpersonen überzeugten die Politiker.

Verbesserungen in Pflegeberufen geplant

Für Mitarbeiter in der Pflege hatte Hattmannsdorfer gute Nachrichten im Gepäck: „Wir alle wissen, wie herausfordernd die Arbeit in den Altenheimen und den Krankenhäusern ist - nicht zuletzt wegen der großen Herausforderungen in der Corona-Krise. Deshalb wollte es der Landeshauptmann nicht alleine beim ,Danke' belassen. Die Wertschätzung soll auch konkret am Kontoauszug der Mitarbeiter spürbar sein. Und wir wissen auch, dass dieses Geld gut investiert ist.“ So soll es bei einer Vollzeitbeschäftigung eine Erhöhung von durchschnittlich 2.200 Euro jährlich geben. In Altenheimen mit mehr als 60 Betten soll ein zweiter Nachtdienst eingerichtet werden. Zudem ist geplant, die Abgeltung für Anwesenheitsbereitschaftsdienste von derzeit 60 Prozent auf 80 Prozent und die Zulage für kurzfristiges Einspringen von derzeit 3,76 Euro auf 5,91 Euro pro Stunde zu erhöhen. Die Arbeitszeit soll in allen Heimen durch die sogenannte „40igstel“ Regelung von derzeit 40 Wochenstunden auf eine annähernd 39 Stundenwoche verkürzt werden. Für kleine Pflegetätigkeiten wird zusätzliches Hilfspersonal in der Höhe von zwei Prozent zusätzlich zum Mindestpersonalschlüssel angestellt, um das Personal zu entlasten.


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