Alte Gemäuer nutzen und Neues entstehen lassen
SPITAL AM PYHRN. Anstatt weitere Grünflächen zu verbauen, hat sich die Pettenbacher p2h-immo GmbH für die Kernsanierung des ehemaligen Bahnhofshotels in Spital am Pyhrn entschieden. Damit werden Wohnungen geschaffen, ohne auch nur einen Quadratmeter neuen Wohnraum zu bauen.

„Wir wollen den alten Bestand so gut wie möglich nutzen“, erklärt Baumeister Stefan Pernegger bei der vor Kurzem stattgefundenen Spatenstichfeier des Objekts „Bahnhofstraße 1“ in Spital am Pyhrn. Der enorme Flächenverbrauch für Neubauten war unter anderem der Grund, warum sich die Pettenbacher Firma auf die Sanierung und Wiederbelebung alter Gebäude fokussiert hat. „Wir sanieren das gesamte Gebäude auf den neuesten Stand, sodass es mit einem Neubau auf jeden Fall mithalten kann“, berichtet Pernegger.
Nachhaltiger Gedanke
Auch Aegidius Exenberger, Bürgermeister von Spital am Pyhrn (SPÖ), freut sich über den umweltfreundlichen Aspekt der Kernsanierung des ehemaligen Bahnhofshotels: „Wir haben bei uns in Spital am Pyhrn erfreulicherweise nur wenig leerstehende Gebäude. Umso besser ist es, dass nun auch dieses wiederbelebt wird. Der nachhaltige Gedanke dabei ist auch absolut wichtig sowie notwendig.“
Bestehendes nutzen
„Wir versuchen, die bestehenden Gegebenheiten bestmöglich zu nutzen. Unter anderem lassen wir die Zwischenräume im oberen Stockwerk bestehen“, erzählt der Baumeister. Auch werde man für die Dämmung vorrangig ökologische Materialien verwenden. Mit Frühjahr 2021 sollen die sechs Garconnieres und 14 Kleinstwohnungen dann bezugsfertig sein.


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