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KIRCHDORF AN DER KREMS. Am 7. Oktober hat ein Mann so viel verdient wie eine Frau in einem ganzen Jahr. Diesen Stichtag – den Equal Pay Day – nutzt der ÖGB Kirchdorf, um auf die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen.

FSG Vorsitzender Bernhard Riedler, SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster und ÖGB Regionalsekretär Andreas Hubauer (v.l.) (Foto: ÖGB Kirchdorf)

Beschäftigte in den Gesundheitsberufen, im Handel, in der Reinigung, in der Produktion, in der Kinderbildung oder der 24-Stunden-Betreuung: Die „Heldinnen“ der Corona-Krise waren zu einem großen Teil Frauen. Sie halten das Land am Laufen, bei der Bezahlung liegen sie aber oft weit hinter Männern: Schon am 7. Oktober hat ein Mann im Bezirk Kirchdorf so viel verdient wie eine Frau in einem ganzen Jahr. Um darauf aufmerksam zu machen, dass Frauen auch bei gleicher Leistung immer noch weniger verdienen als Männer, setzt der ÖGB Kirchdorf bei verschiedenen Aktionen ein Zeichen. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, wie groß die Einkommensunterschiede in unserem Bezirk immer noch sind“, sagt ÖGB Regionalsekretär Andreas Hubauer. Ein Schritt in die richtige Richtung sei ein Mindestlohn von 1.700 Euro in allen Kollektivverträgen: „Von dieser Erhöhung würden vor allem Frauen profitieren, arbeiten doch gerade Frauen häufig in Branchen mit niedrigen Einkommen“, erklärt ÖGB-Frauenvorsitzende Elfriede Schober. „Überfällig wären außerdem kürzere Arbeitszeiten, um die Arbeit gerechter zu verteilen.“


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