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SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster: "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz im Bezirk"

Susanne Winter, MA, 08.10.2020 19:31

BEZIRK KIRCHDORF. Aktivisten der SPÖ und der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter) – allen voran Bundesrätin Bettina Lancaster – haben mit einer Aktion auf die Notwendigkeit eines Industriegipfels hingewiesen. Für die Bezirks-SPÖ ist klar: „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz!“.

Bettina Lancaster, Andreas Hubauer, Thomas Summereder, Rudolf Diensthuber und Roswitha Grammer (v.l.), Foto: SPÖ

„Seit Wochen zeichnet sich eine Tragödie für das gesamte Industriebundesland Oberösterreich ab. Wir brauchen endlich einen überparteilichen Gipfel, um die heimische Industrie nachhaltig zu stabilisieren“, fordert SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster. Auf diesem Gipfel sollen Strategien erarbeitet werden, wie gemeinsam der heimische Standort gesichert werden kann. „Die Industrie ist im Wandel. Jetzt gilt es diesen gemeinsam zu gestalten, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen“, so Lancaster.

„Betroffen sind nicht nur die Mitarbeiter, sondern ganze Familien und die Regionen, in denen sie leben“

Die SPÖ befürchtet drohende Kündigungswellen in oberösterreichischen Industriebetrieben, die zeigen, wie wichtig eine aktive Industriepolitik sei. „Schließt ein Werk, gehen nicht nur diese Arbeitsplätze verloren, sondern viele mehr. Betroffen sind nicht nur die unmittelbaren Mitarbeiter, sondern ganze Familien und die Regionen, in denen sie leben“, weiß Lancaster um die Bedeutung von Arbeitsplätzen für den Bezirk Kirchdorf.

Förderung nur bei Standortgarantie

„Die Regierung vergibt Förderungen in Millionenhöhe, ohne die Betriebe zum Joberhalt zu verpflichten. Unsere Anträge im Parlament zur Arbeitsplatzgarantie haben ÖVP und Grüne abgelehnt. Das ist verantwortungslos“, so die SP-Bundesrätin. „Das Ergebnis: Firmen nehmen Staatshilfen aus Steuergeldern, zahlen Manager-Boni und Dividenden und bauen dann hunderte Jobs ab. So geht es nicht weiter“, drängt Lancaster auf ein Umdenken von Landes- und Bundesregierung: „Es wird Zeit, dass endlich in die Zukunft unserer Arbeitsplätze investiert wird.“


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