1.143 Personen sind im Bezirk Kirchdorf derzeit auf Arbeitssuche
BEZIRK KIRCHDORF. Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk Kirchdorf sind weiterhin rückläufig. Mit Ende September waren 1.143 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) Kirchdorf als arbeitssuchend gemeldet.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zu anderen Bezirken und Bundesländern relativ gering. Wir verspüren in einigen Branchen einen Aufwind – in Kombination mit Kurzarbeit sind wir somit mit einem blauen Auge davongekommen“, berichtet Julia Bauer, Geschäftsstellenleiterin des AMS Kirchdorf. Mit Ende September waren insgesamt 1.143 Personen (August: 1.290 Personen) im Bezirk Kirchdorf als arbeitslos gemeldet, darunter 544 Frauen (August: 663) und 599 Männer (August: 627). 203 der als arbeitslos gemeldeten Personen sind unter 24 Jahre alt und 333 Personen sind älter als 50 Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl im Bezirk Kirchdorf um 29,01 Prozent erhöht. Die geschätzte Arbeitslosenquote für den Monat September beträgt für den Bezirk Kirchdorf 4,4 Prozent, wobei oberösterreichweit eine Quote von 5,5 Prozent angenommen wird. Den Höchststand in absoluten Zahlen liefert die Stadtgemeinde Kirchdorf an der Krems mit 143 arbeitslos gemeldeten Personen. Hohe Arbeitslosenzahlen verzeichnen auch Kremsmünster mit 136, Micheldorf in OÖ. mit 135 und Pettenbach mit 107 Arbeitslosen.
Offene Lehrstellen
„Fast die Hälfte aller weiblichen Lehrstellensuchenden interessierte sich 2019 für fünf verschiedene Lehrberufe“, berichtet Julia Bauer. Rund 20 Prozent suchten eine Lehrstelle als Einzelhandelskauffrau, 13 Prozent wollten Bürokauffrau werden, 8 Prozent Friseurin, 4 Prozent zahnärztliche Fachassistentin und 4 Prozent pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin. „48 Prozent der männlichen Lehrstellensuchenden suchen hingegen einen Ausbildungsplatz in immerhin acht verschiedenen Berufen“, sagt Julia Bauer. Nämlich als Einzelhandelskaufmann (12 Prozent), Kfz-Techniker (11 Prozent), Elektrotechniker (6 Prozent), Bürokaufmann (5 Prozent), Metalltechniker, Maurer, Installations-/Gebäudetechniker und Koch (je 4 Prozent). „Rund 32 Prozent aller offenen Lehrstellen entfielen im Jahresdurchschnitt 2019 auf die drei Lehrausbildungsberufe Einzelhandelskauffrau/-mann mit 13,1 Prozent, Restaurantfachfrau/-mann mit 10 Prozent und Köchin/Koch 9,2 Prozent“, erzählt Julia Bauer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden