Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK KIRCHDORF. Pressekonferenz des Arbeitsmarktservice (AMS) Kirchdorf, Online-Lounge des worklifehub kirchdorfkrems und ein gemeinsamer Appell: Kirchdorfs Arbeits- und Wohnwelt hat weit mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint.

  1 / 6   Corona-bedingt fanden die Pressekonferenz des AMS und die anschließende Online-Lounge des worklifehub kirchdorfkrems im Internet statt. (Foto: Sonja Grammer)

Mit Stand Ende November waren im Bezirk Kirchdorf 1.211 Personen als arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren in Oberösterreich Ende November 42.286 Personen auf Arbeitssuche. „Die Situation ist eine mehr als herausfordernde und alle warten gespannt auf die Impfung. Die Wirtschaftsprognose für das kommende Jahr könnten dabei nicht unterschiedlicher ausfallen“, berichtet Johannes Kopf, Vorstandsmitglied des AMS Österreich, bei der Online-Pressekonferenz. Laut Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich, sei die Krise derzeit besonders für die Baubranche und Überlasserbetriebe in Oberösterreich kräftezehrend. Positiv sei aber, dass seit Jahresbeginn bereits mehr als 85.000 Oberösterreicher wieder in Arbeit vermittelt werden konnten. Im Bezirk Kirchdorf liegt die Zahl der Vermittlungen seit Jänner 2020 bei 3.000 Personen.

Fachkräftemangel trotz steigender Arbeitslosenzahlen

Die Situation sei jedoch im Bezirk Kirchdorf speziell, betont Julia Bauer, Geschäftsstellenleiterin des AMS Kirchdorf: „In unserer Region sind rund 1.200 Personen auf Arbeitssuche. Dem gegenüber steht allerdings ein hoher Fachkräftemangel.“ Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Kirchdorf ist gegenüber Oktober gestiegen und auch der Anstieg zum Vorjahr hat sich wieder erhöht. Nichtsdestotrotz suchen viele Kirchdorfer Unternehmen händeringend nach Arbeitskräften. „Es ist wirklich schwierig, Mitarbeiter zu finden. Wir haben derzeit rund 30 Stellen ausgeschrieben, doch das Recruiting tut sich schwer“, weiß auch der stellvertretende Geschäftsführer vom Maschinenring Windischgarsten-Kremstal, Markus Lindinger. Darum sei er auch Mitglied des worklifehub kirchdorfkrems geworden, denn „die Botschaft vom Maschinenring und dem worklifehub ist die gleiche: Wir haben im Bezirk Kirchdorf eine enorm schöne Wohn- und Arbeitswelt.“ Dass diese Nachricht nur ordentlich verbreitet werden müsse, um auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sind sich Markus Lindinger und Julia Bauer einig.

Gemütliche Online-Lounge mit Bierverkostung

Die rund 60 Gäste der anschließenden Online-Lounge erhielten nach ihrem Einklinken bei Zoom nicht nur einen aktuellen Blick auf die Lage am Arbeitsmarkt, sondern bereits vor der Veranstaltung ein Bierverkostungspaket der Brauerei Schloss Eggenberger zugestellt. Diese wurden, nachdem Julia Bauer und Johannes Kopf die derzeitigen Herausforderungen und Chancen auf Kirchdorfs Arbeitsmarkt aufzeigten, gemeinsam mit dem selbst ernannten Biermissionar Karl Stöhr verkostet. Der Betrieb Schloss Eggenberg ist seit acht Generationen im Besitz seiner Familie. Den Missionarstitel wusste er mit seinem Wissen zu rechtfertigen: „Je stärker das Bier, desto wärmer darf es sein. Und immer daran denken: Achtet auf die Farbe!“ Moderiert wurde die Online-Lounge von Mario Pramberger.

„Break-Out Sessions“ zum Netzwerken

In entspannten „Break-Out Sessions“, wo online Gruppen von fünf bis sechs Personen gebildet wurden, konnte das Gehörte und Geschmeckte immer wieder besprochen werden. Am Ende des gelungenen Nachmittags, der mittlerweile schon zum Abend wurde, waren sich alle einig: Der Bezirk Kirchdorf hat so viel mehr zu bieten als viele meinen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden