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ROSSLEITHEN. Der 22-jährige Philip Pawluk aus Roßleithen leitet seit 1. Jänner die Jugendabteilung des Österreichische Gewerkschaftsbundes (ÖGB) Oberösterreich und will gemeinsam mit den Funktionären der Gewerkschaftsjugend eine laute Stimme für die Jugend sein.

Philip Pawluk ist 22 Jahre alt und kommt aus Roßleithen. (Foto: ÖGB OÖ)
Philip Pawluk ist 22 Jahre alt und kommt aus Roßleithen. (Foto: ÖGB OÖ)

Ungerechtigkeiten bekämpfen, die Lehrlinge im Berufsleben erfahren, will der neue ÖGB-Jugendsekretär Philip Pawluk. Der 22-Jährige engagiert sich bereits seit seiner Lehrzeit als Jugendvertrauensrat und zuletzt als Betriebsrat für die Rechte von Lehrlingen. Nun hat er seinen Einsatz für die Jugend zum Beruf gemacht: Seit 1. Jänner leitet er die Jugendabteilung des ÖGB Oberösterreich. “Mit Philip Pawluk haben wir einen jungen, gleichzeitig aber schon in der Gewerkschaftsarbeit erfahrenen Kollegen für die Jugendarbeit gewinnen können. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm alles Gute“, sagt ÖGB-Landessekretär Stefan Guggenberger.

Jugendliche zur Mitgestaltung ermutigen

Pawluk will sich dafür einsetzen, dass die Anliegen junger Menschen von der Politik gehört werden und dass politische Entscheidungen im Sinne Junger getroffen werden. Gleichzeitig will er Jugendliche für Politik begeistern und sie ermuntern, ihre Welt – besonders auch am Arbeitsplatz – mitzugestalten. „Ein Jugendvertrauensrat im Betrieb schaut auf die Arbeitsbedingungen, ist Ansprechperson für alle jugendlichen Mitarbeiter und hat Möglichkeiten zur Mitgestaltung“, wirbt Pawluk für die Interessenvertretung im Betrieb.

Bessere Startchancen für Jugendliche

Gleichzeitig gelte es gerade jetzt, sich auch für jene jungen Menschen einzusetzen, die wegen Corona auf der Stecke bleiben, etwa weil sie keine Lehrstelle finden, nach der Lehrzeit oder Matura keinen Job finden oder wegen Distance Learning in der Schule abgehängt werden. „“Koste es, was es wolle“ muss gerade für die Jugend gelten. Ein misslungener Start ins Berufsleben hängt einem oft das ganze Leben lang nach“, meint Pawluk, der etwa fordert, dass im öffentlichen oder gemeinnützigen Sektor Jobs geschaffen werden.


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