OÖVP-Bezirksobmann Christian Dörfel fordert, das Testangebot im Bezirk Kirchdorf wohnortnaher zu gestalten
BEZIRK KIRCHDORF. Die Übernahme von Testkosten in Hausarztpraxen und Apotheken durch den Bund fordert OÖVP-Bezirksobmann Christian Dörfel.

„Der Weg zum Erfolg im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus ist klar: Ein breites und wohnortnahes Testangebot, ein funktionierendes Contact-Tracing und schnelles Impfen. Beim Testen hat sich unser dezentrales System bewährt, wir wollen aber mit dem Testangebot noch näher zu den Menschen“, so Dörfel: „In OÖ sind wir zahlenmäßig derzeit gut unterwegs, der Bezirk Kirchdorf mit nur rund 40 Fällen steht besonders gut da. Die Erweiterung des Testangebotes würde helfen die Zahlen im Bezirk weiter niedrig zu halten.“
Vierter Standort in Kremsmünster wird derzeit geprüft
Im Bezirk Kirchdorf gibt es derzeit drei Teststationen: Windischgarsten, Micheldorf und Kirchdorf. Ein vierter in Kremsmünster wird derzeit vom Roten Kreuz geprüft. „Damit wir auch im Hinblick auf die anstehenden Öffnungsschritte ein breites und wohnortnahes Testangebot in unserer Region anbieten können, brauchen wir dringend ein Einlenken durch Gesundheitsminister Anschober. Die Kosten für Tests in Hausarztpraxen und Apotheken müssen übernommen werden“, sagt Dörfel.
„Hausarztpraxen und Apotheken sind bestehende und bestens funktionierende Strukturen“
Dass einzelne Gemeinden aus dem Zentralraum nun eigene Teststraßen fordern, hält Dörfel für wenig zielführend. „Mit 45 Teststraßen ist das Angebot des Landes sehr breit ausgelegt und vor allem im Zentralraum als flächendeckend zu betrachten. Das Ziel muss sein, die ,blinden Flecken' im ländlichen Raum auszuleuchten und das schaffen wir am besten durch bereits bestehende und bestens funktionierende Strukturen: Die Hausarztpraxen und Apotheken.“


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