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KREMSMÜNSTER. Im Rahmen der Aktion „Oberösterreich denkt Zukunft“, die anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Oö. Zukunftsakademie derzeit begangen wird, haben Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Landesrat Stefan Kaineder (Die Grünen) 23 Gemeinden und Projekte aus dem Programm Agenda 21 ausgezeichnet, darunter auch die Marktgemeinde Kremsmünster.

Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP) (Foto: Marktgemeinde Kremsmünster)
Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP) (Foto: Marktgemeinde Kremsmünster)

Die stärkste Wirkung und die innovativsten Projekte erzielen jene Agenda 21-Gemeinden, die über längere Zeiträume konsequent dranbleiben. So hat die Marktgemeinde Kremsmünster neben unzähligen Projekten einen Generationenvertrag entwickelt. Dafür wurde Kremsmünster im Schwerpunkt „Zukunftsperspektive und Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Aufgrund der Corona-Krise erfolgte die Überreichung der Urkunden individuell durch die Oö. Zukunftsakademie und die Regionalmanagement OÖ GmbH. „Durch den Agenda-Prozess erhöhen wir die Lebensqualität und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenleben. Der breite Bürgerbeteiligungsprozess schafft nachhaltig Verbindungen quer durch alle Berufs- und Bevölkerungsgruppen“, sagt Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP).

Gemeinsame Zukunftsgestaltung auf lokaler Ebene

Agenda 21 unterstützt Gemeinden und gemeindeübergreifende Projekte bei der Entwicklung von Zukunftsprofilen und der Umsetzung innovativer Vorhaben. Das Programm basiert auf den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) und ermöglicht die gemeinsame Zukunftsgestaltung auf lokaler Ebene. Mit 160 Gemeinden ist jede vierte Kommune in Oberösterreich Teil des Agenda 21-Netzwerks. Rund 15.000 Oberösterreicher bringen sich hierbei aktiv ein. Umgesetzt wird das Programm durch die Oö. Zukunftsakademie in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Oberösterreich. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Umweltschutzressorts.

Engagierte Persönlichkeiten in den Gemeinden

„Gerade in diesen herausfordernden Zeiten wird deutlich, wie wichtig es ist, ein klares Bild von der Zukunft zu haben und gemeinsam mit den Bürgern dafür zu arbeiten. Die Agenda 21 bietet dafür einen guten Rahmen, der von engagierten Persönlichkeiten in den Gemeinden mit Leben gefüllt wird. Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung für ihre Leistungen“, erklären Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Stefan Kaineder.


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