Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KREMSMÜNSTER. Gerhard Obernberger (ÖVP) ist seit elf Jahren Bürgermeister in Kremsmünster. Mit Tips sprach er über aktuelle Projekte in der Marktgemeinde.

  1 / 2   Die Volksschule Krühub bekommt einen Glasfaseranschluss und eine neue IT-Ausstattung. (Foto: Winter)

Tips:Wie weit ist das Ortsentwicklungskonzept fortgeschritten?

Gerhard Obernberger: Im Herbst ist die IST-Analyse der Planungsbüros erfolgt. Parallel dazu läuft ein Mobilitätskonzept. Aus einer Bevölkerungsumfrage mit über 400 Antworten sind viele interessante Ideen, Themenstellungen und Beschwerden hervorgegangen, die wir in das Orts­entwicklungskonzept einarbeiten, weil uns Bürgerbeteiligung ein großes Anliegen ist. Um ein umfangreiches Bild zu erhalten, ist demnächst eine Parkplatzanalyse geplant.

Tips:Gibt es konkrete Pläne?

Obernberger: Wir wollen mit einer Fußgängerbrücke über die Krems das Altenheim mit dem Marktplatz verbinden.

Tips:Was ist das Ziel des Ortsentwicklungskonzeptes?

Obernberger: Wir wollen keine Einzelentscheidungen treffen, sondern ein Gesamtkonzept schaffen, in dem wir den Verkehr mit berücksichtigen.

Tips:Alle vier Schulen sollen im Sommer saniert werden. Was ist in diesem Zuge geplant?

Obernberger: Im Moment ist es schwierig, Firmen zu bekommen, aber wir bemühen uns intensiv darum, dass die Sanierung erfolgen kann. Die IT-Ausstattung werden wir auf jeden Fall erneuern. In der Mittelschule sind über 100 Fenster zu tauschen, teilweise ist der Sonnenschutz zu erneuern und Akustiksanierungen sind durchzuführen.

Tips:Auch in und vor der Gemeinde wird gebaut. Was entsteht hier?

Obernberger: Der Co-Working Space im ersten Stock soll spätestens Anfang Juli in Betrieb gehen. Der Zugang zum Rathaus musste erneuert werden und erfolgt in Zukunft von hinten mit Stufen oder behindertengerecht von vorne.

Tips:Was sind die Pläne beim Bahnhof?

Obernberger: Der Bahnhof wird 2022/2023 umgebaut. Das Lagerhaus-Gebäude wird abgerissen, um die Park & Ride-Anlage zu vergrößern.

Tips:Laut einem Gutachten aus dem Jahr 2017 werden die Lärmgrenzwerte im gesamten Ortsgebiet überschritten. Warum sind keine Lärmschutzwände geplant?

Obernberger: Mir ist bewusst, dass das für die Anrainer keine einfache Situation ist. Trotz erhöhter Frequenzen der ÖBB wird der Lärm als Bestandslärm gerechnet, solange an der Streckenführung nichts geändert wird. Das heißt, Land und Gemeinde müssten für Lärmschutzwände mitzahlen. Das wären für die Gemeinde Kosten von circa einer Million Euro. Das lässt die finanzielle Situation derzeit nicht zu, da wir mehrere Projekte finanzieren müssen. Die Prioritätenreihung ist mit Zustimmung aller Fraktionen erfolgt.

Tips:Welche Projekte sind das?

Obernberger: Der Neubau des Musikheimes, des Kindergartens sowie des Fußballplatzes.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden