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BEZIRK KIRCHDORF. Dass es der Bevölkerung im Bezirk Kirchdorf wichtig ist, Elektroschrott zu vermeiden und damit Ressourcen zu schonen, zeigen rund 200 Anträge für den Reparaturbonus des Landes OÖ.

Klima-Landesrat Stefan Kaineder packt selbst an und probiert sich bei der Reparatur eines Smartphones (Foto: Catherine Roider Fotografie)

Seit Anfang Jänner können Menschen, die in Oberösterreich leben, wieder um Förderungen für Reparaturdienstleistungen von Elektro-Haushaltsgeräten ansuchen. Ein erster Zwischenstand zeigt die hohe Nachfrage an der Förderaktion, so wurden zwischen 4. Jänner 2021 und 15. Juni 2021 schon insgesamt 7.897 Anträge im Rahmen der Förderaktion „Reparaturbonus“ gestellt, wovon 7.204 genehmigt werden konnten.

„Es profitieren auch regionale Betriebe, die Reparaturen anbieten“

„Es freut mich sehr, dass der Förderanreiz wirkt und immer mehr Menschen defekte Geräte reparieren lassen, anstatt neue zu kaufen. So wird nicht nur Elektroschrott reduziert, es profitieren auch regionale Betriebe, die Reparaturen anbieten“, sagt Klima-Landesrat Stefan Kaineder (die Grünen). Insgesamt wurden seit Jahresbeginn schon knapp 600.000 Euro ausbezahlt, die durchschnittliche Förderhöhe beträgt circa 73 Euro. Mehr als die Hälfte aller reparierten und geförderten Geräte waren Mobiltelefone, gefolgt von Geschirrspülern und Waschmaschinen.

190 Anträge bis Mitte Juni eingereicht

Im Bezirk Kirchdorf wurden bis Mitte Juni 190 Anträge eingereicht, das entspricht drei Anträgen pro 1.000 Einwohner. „Der riesige Erfolg des Reparaturbonus zeigt uns, dass es den Menschen im Bezirk Kirchdorf ein großes Anliegen ist, vermehrt auf das Prinzip ,Reparieren statt Wegwerfen' zu setzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und damit auch zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Landesrat Kaineder abschließend.

Detaillierte Informationen zum Reparaturbonus und den Förderungsantrag gibt es hier


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