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MICHELDORF IN OÖ. Horst Hufnagl (SPÖ) ist seit 3,5 Jahren Bürgermeister von Micheldorf. Mit Tips sprach er über aktuelle Gemeindethemen und Herausforderungen der Zukunft.

  1 / 2   Die Burg Altpernstein in Micheldorf existiert seit 1.000 Jahren und wurde 2019 komplett renoviert. (Foto: Klaus Mitterhauser)

Tips:Eines der derzeit größten Projekte in Micheldorf ist die Sanierung der Volksschule samt Zubau für die Musikschule. Wie laufen die Bauarbeiten?

Horst Hufnagl: Das Gebäude ist ausgeräumt und die rund 70 Container stehen. Die Bauarbeiten haben begonnen und sollen bis zum Schulbeginn 2022 fertig sein.

Tips:Ist die Sanierung des Freizeitparks bereits erfolgt?

Hufnagl: Die gröbsten Baumängel sind mit sehr viel Eigenleistung des Vereines Grün-Weiß Micheldorf sowie mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde und durch Sponsoren behoben. In den nächsten Monaten erfolgen die Planungen für eine Generalsanierung, um das Gebäude für weitere 40 Jahre nutzbar zu machen.

Tips:Wie wird der neue Radweg aussehen?

Hufnagl: Wir schaffen einen Rad- und Fußweg auf einer Ebene mit der Straße, jedoch durch Leitpflöcke und Markierungen getrennt. Zusätzlich wird ein Blindenleitsystem errichtet. Die erste Etappe soll noch bis Ende September fertig sein. Zudem werden eine neue Bushaltestelle sowie ein Zebrastreifen vor der Schule errichtet.

Tips:Der Michelpark wurde erfolgreich belebt. Wie stehen Sie als Bürgermeister dazu?

Hufnagl: Es bedeutet für Micheldorf eine große Bereicherung. Die Anbindung des Michelparks an das Ortszentrum, damit er auch fußläufig gut erreichbar ist, war wichtig. Besonders freut es mich, dass mein Wunsch nach einem Möbelhaus nun Realität wird.

Tips:Was tut sich sonst noch in Micheldorf?

Hufnagl: Es läuft ein neues Projekt zum Ausbau der Wasserversorgung mitsamt einem neuen Hochbehälter im Wienerweg, um sowohl die Versorgungssicherheit in Zukunft zu gewährleisten als auch die Möglichkeit zur Brandbekämpfung zu schaffen. Zudem legt die Firma Luwy dort Glasfaser.

Tips:Woran wird noch gearbeitet?

Hufnagl: Wir versuchen, die Naturressourcen in Micheldorf wieder zu attraktivieren. Dazu zählt der Bereich des natürlichen Badens im Alpenbad. Im Oktober wird deshalb ein neuer Steg beim Gradn-Teich errichtet.

Tips:Sie kandidieren erneut zur Wahl. Was gefällt Ihnen daran, Bürgermeister von Micheldorf zu sein?

Hufnagl: Micheldorf ist meine Heimatgemeinde, ich fühle mich hier als Bürger und auch als Bürgermeister wohl. Man kann hier viel gemeinsam gestalten. Micheldorfer sind sehr offene Menschen und wenn es drauf ankommt, halten sie auch zusammen. Die Kollegen im Gemeindeamt stehen alle hinter Micheldorf und hinter mir, das macht das Arbeiten richtig schön. Und ich denke, wenn man etwas von Herzen aus gerne macht, spüren das die Leute.


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