Schweißen, feilen, löten: vor Ort direkt mit anpacken
MOLLN. Metalltechniker Mustafa Aciköz erzählt im Tips-Interview über seine Ausbildung im dritten Lehrjahr bei der Bernegger GmbH in Molln.

Tips:Warum hast du dich für eine Lehre statt für die Schule entschieden?
Mustafa Aciköz: Ich wollte mir nicht mehr nur „theoretisches“ Wissen aneignen, sondern vor Ort direkt mit anpacken. Das Sitzen in der Schule ersetzen durch körperliche, abwechslungsreiche Tätigkeiten wie schweißen, feilen, kleben und löten.
Tips:Was würdest du jemandem raten, der sich nicht sicher ist, ob er eine Lehre oder Schule absolvieren soll?
Mustafa Aciköz: Intensive Gedanken über die weitere schulische beziehungsweise berufliche Zukunft machen. Was und wo möchte ich später arbeiten und was ist dafür notwendig? Auch über Social Media bekam ich für mich wichtige Einblicke in den Beruf des Metalltechnikers, die meiner Entscheidung zur Berufswahl dienlich waren.
Tips:War es für dich die richtige Entscheidung, eine Lehre zum Metalltechniker zu machen?
Mustafa Aciköz: Ja, denn mir gefällt es, Metall zu bearbeiten, Bauteile herzustellen, Maschinen zu warten und zu reparieren.
Tips:Wo siehst du dich beruflich in fünf Jahren?
Mustafa Aciköz: In meinem zweiten Lehrberuf bei der Firma Bernegger. Die Vielfalt an Berufen im Unternehmen und die Möglichkeit, mich weiterzubilden, finde ich echt toll.
Tips:Welche Ausbildung möchtest du denn noch machen?
Mustafa Aciköz: Nach meiner Lehrabschlussprüfung zum Metalltechniker möchte ich noch ein Jahr Elektrotechnik anhängen und eine weitere Ausbildung als KFZ-Techniker machen.


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