Generationenwechsel im Kalkwerk Steyrling der voestalpine
KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Das Kalkwerk Steyrling der voestalpine steht künftig unter einer neuen Leitung: Thomas Holliber übernimmt mit 1. April die Agenden von Björn Kirchner, der nach 31 Jahren im Unternehmen und 27 Jahren als Filialgeschäftsführer und Werksleiter in den Ruhestand tritt.

Im größten Kalkwerk Österreichs werden jährlich rund 1,3 Millionen Tonnen Kalkstein abgebaut, der neben zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens – zum Beispiel als Baustoff oder Düngemittel – auch bei der Herstellung hochqualitativer Stahlgüten der voestalpine zum Einsatz kommt. Während der vergangenen drei Jahrzehnte konnten zahlreiche Erfolge, wie Investitionen in die Umwelt durch Umstellung des Abbauverfahrens, der Ausbau von Lagerstättenreserven oder der Umbau der Kalköfen auf modernste Rundschachtöfen, verbucht werden.
Neuer Leiter legt Fokus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Der neue Werksleiter Thomas Holliber wird die Entwicklung des Kalkwerks Steyrling weiter vorantreiben, wobei insbesondere auch die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Als Absolvent der Montanuniversität Leoben hat Thomas Holliber die Bergbaukunde von der Pike auf gelernt. Bevor er zum voestalpine-Konzern kam, war er als Betriebsleiter des Bergbaus Retznei in der Steiermark tätig. Seit 2020 verantwortet er die Leitung des Bergbaus im Kalkwerk Steyrling. Der gebürtige Kärntner ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.
Der voestalpine-Konzern
Die voestalpine ist ein weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie zählt zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- und Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen.
Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Im Geschäftsjahr 2020/21 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 11,3 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 1,1 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 48.700 Mitarbeiter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden