Nutzung fossiler Energieträger in den Haushalten im Bezirk Kirchdorf
OÖ/Bezirk Kirchdorf. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (GRÜNE) und Direktorin Regina Pürmayr von der Abteilung Umweltschutz präsentieren den neuen Emissionskataster zu Raumwärme in OÖ. Im Bezirk Kirchdorf dominiert beim Hausbrand das Holz.

Das Senken klimaschädlicher Emissionen in allen Sektoren ist eine gewaltige Herausforderung. Wenn diese nicht schnell und in einem großen Ausmaß passiert, wird es auf der Erde äußerst ungemütlich werden. In Oberösterreich leben rund 17 Prozent der österreichischen Bevölkerung, es werden aber rund 29 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen verursacht.
Ein Sektor, in dem Oberösterreich seine Hausaufgaben schon recht gut gemeistert hat, ist jener der Gebäude und der fossil erzeugten Raumwärme. Mit dem Emissionskataster zu Hausbrand in Oberösterreich gibt es erstmals exakte Daten zum Einsatz fossiler Energieträger in Haushalten, die auch für einzelne Bezirke vorliegen.
Im Bezirk Kirchdorf beträgt demnach der Anteil von fossilen (also nicht erneuerbaren Energieträgern) rund 32 Prozent: Neben 19 Prozent Heizöl entfallen elf Prozent auf Erdgas und zwei Prozent auf Flüssiggas. Kohle wird im Bezirk nicht mehr genutzt. Der Rest verteilt sich folgendermaßen: 46 Prozent Holz, zehn Prozent Fernwärme, acht Prozent alternative Energieformen und vier Prozent Strom. Nicht aufgeschlüsselt ist, wie viel Erdgas für die Fernwärmeerzeugung anfällt: Diese Zahlen liegen nur für ganz Oberösterreich vor und lassen sich nicht auf die einzelnen Bezirke herabbrechen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden
08.08.2022 21:30
Fernwärme Kirchdorf Gasanteil 75%
https://news.energieag.at/news-neues-blockheizkraftwerk-in-kirchdorf-startet-in-den-probebetrieb-mehr-effizienz-und-noch-umweltfreundlicher?id=5238&menueid=920&l=deutsch War jetzt nicht so schwer zu ergooglen.